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Zuglabor: S-Bahn München öffnet Türen für Fahrgastwünsche

Welche Wünsche und Erwartungen haben Fahrgäste heute an einen städtischen Schnellbahnverkehr – und wie sollen die Züge im Jahr 2025 aussehen? Um diesen Fragen nachzugehen, lud die S-Bahn München Anfang September ausgewählte Teilnehmer in das Zuglabor ein.


Keine Toiletten, zu wenig Platz für Koffer, Kinderwagen oder Fahrräder? Automatische Ansagen oder lieber persönliche Durchsagen vom Triebfahrzeugführer? Was stört Fahrgäste und was schätzen sie? Welche Wünsche und Erwartungen haben sie an eine moderne S-Bahn? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, lud die Münchner S-Bahn, als Anbieter für Verkehrsleistungen im städtischen S-Bahn-Netz rund um die bayerische Landeshauptstadt, Fahrgäste zu ausführlichen Gesprächen ein. Der Kontakt zu den Teilnehmern wurde dabei sowohl über eigene Kommunikationswege als auch über die regionale Presse gesucht. Und interessierte Bewerber gab es reichlich, wie eine S-Bahn-Mitarbeiterin verriet.

Der erste Termin war für den 8. September 2015 um 16:45 Uhr angesetzt. Der Treffpunkt: die S-Bahn-Station Berg am Laim in der Nähe des Münchner Ostbahnhofs. Dort angekommen, wartete bereits eine Mitarbeiterin der S-Bahn München und nahm die geladenen Teilnehmer in Empfang. Nach rund 700 Metern Fußweg erreichte die erste von mehreren Gruppen an diesem Tag das Bahngelände. Hier war ein aktueller S-Bahn-Zug der Baureihe ET 423 auf einem Abstellgleis bereitgestellt.

S-Bahn-Zug auf der Münchner Stammstrecke

Fahrgastwechsel

Fahrgastraum in einem S-Bahn-Zug der Baureihe 423

Nach einer Begrüßung wurde das etwa 60-minütige Interview in einer lockeren Runde durchgeführt. Die Teilnehmer diskutierten dabei offen und ehrlich über die Vor- und Nachteile der Ausstattung im Fahrgastraum. So kamen beispielsweise die Sitzplätze, Haltegriffe, Gepäckablagen, Türtaster und Abstellmöglichkeiten für Koffer und Fahrräder zur Sprache. Um bestimmte Themen zu vertiefen, wurden zudem Einzelgespräche geführt. Dabei interessierten sich die Gastgeber auch für das kundenseitige Informationsverhalten, um künftig neue digitale Fahrgastangebote zu entwickeln.

Für die S-Bahn München war es das erste Zuglabor dieser Art. Welche Schlüsse die Bahn aus dieser Fahrgastbefragung – gemeinsam mit Umfrageergebnissen und der Meinung von Bahnexperten – letztendlich ziehen wird, bleibt abzuwarten. Denn mit den gewonnenen Erkenntnissen solle neben der Verbesserung der heutigen S-Bahnflotte auch die Entwicklung zukünftiger S-Bahn-Züge voran getrieben werden.

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