Zeitumstellung: Wie die Bahn Fahrpläne und Uhren anpasst

Zweimal jährlich gibt es sie: Die Zeitumstellung. In der Nacht von Samstag auf Sonntag war es wieder soweit – und die Uhren wurden von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt. Auch wenn dieser Vorgang automatisch erfolgt, so müssen die Fahrpläne an den Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit angepasst werden.


Während die routinemäßige Umstellung der rund 120.000 Uhren in Bahnhöfen, Automaten, Diensträumen sowie Informations- und Steuerungssystemen automatisch durch das Funksignal DCF77 der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) erfolgt, müssen Fahrpläne im Vorfeld der Zeitumstellung angepasst werden. So müssen Züge, die in der Nacht verkehren, entweder die hinzugekommene Extra-Stunde auf einem Unterwegsbahnhof ausharren, um morgens nicht zu früh am Zielbahnhof anzukommen – oder Zugverbindungen werden doppelt bedient. Dann wird der Ausgleich durch den zusätzlichen Einsatz von Fahrzeugen und Personal kompensiert.

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