„Future Train“: Siemens und RWTH Aachen University entwickeln Zug der Zukunft

Siemens und die RWTH Aachen arbeiten künftig zusammen, um den Zug der Zukunft zu entwickeln. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt läuft unter dem Namen „Future Train“.


Der Technikkonzern Siemens und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) arbeiten künftig gemeinsam am Zug der Zukunft. Im sogenannten „Future Train“- Projekt werden die Grundlagen für die übernächste Zuggeneration erforscht, konzipiert und entwickelt.

Ziel der beiden Partner ist eine langfristige Kooperation, um die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn im Vergleich mit anderen Verkehrsträgern zu steigern, heißt es. In der ersten Phase der Zusammenarbeit werden einzelne Entwicklungsvorhaben definiert und aufeinander abgestimmt. Ab 2017 sollen diese Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Im Fokus stehen neue Technologien, innovative Werkstoffe, Entwicklungsmethoden und Fertigungsverfahren. Darüber hinaus geht es auch um die Entwicklung multimodaler Mobilitätskonzepte, die eine ganzheitliche Integration des Schienenverkehrs mit dem Individualverkehr ermöglichen. „Der Future Train bietet für uns die Chance, mit innovativen Ansätzen eine völlig neue Generation von Schienenfahrzeugen zu entwickeln“, sagte Dr. Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Division Mobility.

Um dieses Ziel zu erreichen und den „Future Train“ zu realisieren, sind die Entwickler und Forscher in mehreren Konstruktionsgruppen organisiert, die jeweils aus einem Tandem von Siemens und der RWTH Aachen geleitet werden. Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh, Leiter des Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen, ist begeistert von dem gemeinsamen Projekt mit Siemens: „Ein Schienenfahrzeug bietet wie kaum ein anderes Produkt das Potenzial, unsere innovativen Forschungslösungen in die Tat umzusetzen. Wir als RWTH Aachen stehen hinter der Idee des Future Train und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Siemens.“


Artikelfoto: © Siemens AG

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