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Donau-Ostalb-Netz: DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee gewinnt Ausschreibung

Die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB) hat die Ausschreibung für das Neigetechnik-Netz 5 „Donau-Ostalb“ gewonnen.


Die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) wird ab Dezember 2016 den Nahverkehr auf dem Neigetechnik-Netz „Donau-Ostalb“ (Netz 5) betreiben. Wie der Bahnkonzern mitteilte, hat das Landesverkehrsministerium der DB-Nahverkehrstochter am 4. März den Zuschlag für das Netz erteilt. Der Verkehrsvertrag umfasst eine Laufzeit von zehn Jahren und beinhaltet eine jährliche Verkehrsleistung von bis zu 6,7 Millionen Zugkilometern. Nach Informationen der DB sollen die Fahrzeuge der Baureihe 611 durch modernere Dieseltriebwagen der Baureihe 612 ersetzt werden.

„Wir konnten hier bereits zum wiederholten Mal mit einem attraktiven Angebot das Land als Auftraggeber für den Schienennahverkehr überzeugen“, sagt Andreas Moschinski-Wald, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg. „Damit haben mehrere hundert unserer hoch qualifizierten Mitarbeiter eine gesicherte Zukunftsperspektive für die nächste Dekade.“

Das Donau-Ostalb-Netz umfasst InterRegioExpress- sowie Regionalexpressverkehre auf den Strecken:

  • Ulm — Aalen
  • Ulm — Sigmaringen — Neustadt (Schwarzw.)
  • Rottweil — Neustadt (Schwarzw.)
  • Ulm — Friedrichshafen — Singen — Basel
  • Stuttgart — Tübingen — Aulendorf/Rottenburg
Der Dieseltriebwagen der Baureihe VT 612 bewältigt als RE 3187 Lindau Hbf -- Augsburg Hbf mit aktiver Neigetechnik die kurven- und steigungsreiche Strecke hinauf vom Seeufer des Bodensees auf die Höhen der umgebenden Berge bei Lindau-Schönau.
Die Dieseltriebwagen der Baureihe VT 612 verfügen über eine aktive Neigetechnik die derzeit aus technischen Gründen abgeschaltet ist (Foto: Uwe Miethe / DB AG)

Bei den Zügen der Baureihe 611 und 612, die bereits heute im Einsatz sind, ist die Neigetechnik derzeit abgeschaltet. Wie es heißt, arbeite DB Regio derzeit mit Hochdruck daran, die notwendigen Untersuchungen bis zum Sommer abzuschließen und die Neigetechnik dann wieder in Betrieb zu nehmen.


Artikelfoto: Uwe Miethe / DB AG (Symbolbild)

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