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Abellio bestellt 52 neue Triebwagen für das Dieselnetz Sachsen-Anhalt

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Coradia Lint 41 des Herstellers Alstom. (Foto: © Abellio)

Alstom wird 52 Regionalzüge vom Typ Coradia Lint 41 für insgesamt rund 170 Millionen Euro an Abellio liefern. Dies ist der größte Auftrag, den jemals ein Einzelkunde für den Coradia Lint 41 erteilt hat.


Der Schienenfahrzeughersteller Alstom baut 52 Fahrzeuge vom Typ Coradia Lint 41 für das Dieselnetz Sachsen-Anhalt. Am 31. März 2016 unterzeichneten Abellio, Alstom und NS Financial Services Company (NSFSC) als Leasinggeber die Verträge über Kauf und Leasing der Fahrzeuge in Magdeburg. Finanziert werden die Triebwagen auf Basis des Verkehrsvertrages für die Zugleistungen im Dieselnetz Sachsen-Anhalt, für den das Land Sachsen-Anhalt, der Freistaat Thüringen und der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) die entsprechenden Mittel bereitstellen.

Die neuen Regionalzüge werden am Alstom-Werk Salzgitter konstruiert, gebaut und in Betrieb gesetzt. Geplant ist, dass die Züge im Dezember 2018 den Fahrgastbetrieb aufnehmen, und zwar auf den nicht elektrifizierten Strecken von Sachsen-Anhalt, die Magdeburg mit den Städten Wolfsburg und Stendal im Norden, Erfurt und Halle im Süden sowie Goslar im Westen verbinden.

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Vertreter von Alstom, NSFSC, den Auftraggebern für das DISA-Netz sowie von Abellio unmittelbar nach der Vertragsunterzeichnung. ​(Foto: © Alstom / Anne-Sophie Wittwer)

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52 neue Fahrzeuge vom Typ Alstom Coradia Lint 41 sollen ab Ende 2018 auf dem Dieselnetz Sachsen-Anhalt zum Einsatz kommen. (Grafik: © Alstom)

„Die Nahverkehrsgesellschaft von Sachsen-Anhalt, NASA, hat hohe Qualitätsanforderungen an diese neuen Züge. Alstom freut sich darüber, den Fahrgästen einen hochmodernen, in Deutschland entwickelten Regionalzug anbieten zu können. Abellio ist ein langjähriger Partner von Alstom und betreibt bereits Coradia Lint Züge. Wir sind stolz darauf, diese Kooperation fortsetzen zu dürfen“, sagte Didier Pfleger, Vizepräsident für Alstom in Deutschland und Österreich.

„Mit den neuen Zügen betreiben wir insgesamt 13 Linien. Auf diesen werden wir die gleiche Qualität anbieten, die unsere Kunden bereits jetzt im Saale-Thüringen-Südharz-Netz erfahren dürfen. Neben der modernen technischen Ausstattung wird beispielsweise jeder unserer Züge auch mit einem Kundenbetreuer besetzt sein“, ergänzt Dirk Ballerstein, Geschäftsführer von Abellio Rail Mitteldeutschland.

Der Coradia Lint 41 ist ein verbrauchsarmer Dieseltriebzug, der bei hoher Beschleunigungsrate eine Geschwindigkeit von maximal 140 km/h erreicht.  Die zweiteiligen Züge verfügen über 110 Sitz- und 120 Stehplätze und sind auch für mobilitätseingeschränkte Personen zugänglich: Von üblichen Bahnsteighöhen aus sind sie leicht erreichbar, weisen barrierefreie Toiletten auf und bieten Platz für Rollstühle. Sie zeichnen sich durch eine komfortable, großzügige Sitzanordnung aus – mit Tischen für Laptops an der Mehrzahl der Sitze. Im Zug wird ein innovatives Lichtkonzept eingeführt, das u. a. auch die Trittstufen im Fahrzeug direkt beleuchtet. Zudem sind die Züge mit Fahrgastinformationsmonitoren für statische und dynamische Informationen sowie WLAN-Funktionalität ausgestattet. In jedem Fahrzeug gibt es einen Fahrkartenautomaten, genügend Abstellfläche für bis zu 9 Fahrräder und Videoaufzeichnung zur Gewährleistung einer zeitgemäßen Fahrgastsicherheit.

Der Auftragswert umfasst insgesamt rund 170 Millionen Euro. Dies ist der größte Auftrag, den jemals ein Einzelkunde für den Coradia Lint 41 erteilt hat. Der Coradia Lint gehört zu Alstoms Coradia-Reihe modularer Züge, die von mehr als 30 Jahren Erfahrung und erprobten technischen Lösungen profitieren. Es wurden bereits mehr als 2.200 Coradia Züge verkauft und gegenwärtig verkehren 1.900 davon in Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Schweden und Kanada.


Letzte Aktualisierung: 02.04.2016, 19:29 Uhr

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