Bahn und Bund bauen Videoüberwachung an Bahnhöfen und in Zügen aus

Piktogramm als Hinweis der Videoüberwachung - hier am Eingang des Berliner Hauptbahnhofs
Piktogramm als Hinweis der Videoüberwachung – hier am Eingang des Berliner Hauptbahnhofs (Foto: © DB AG / Hartmut Reiche)

Die Deutsche Bahn will die Videoüberwachung in Bahnhöfen und Zügen weiter ausbauen und zudem die Bildqualität verbessern. Insgesamt 85 Millionen Euro wollen Bahn und Bund investieren.


Die Deutsche Bahn will die Videoüberwachung in Bahnhöfen und Zügen stärker als geplant ausbauen. Das kündigte Ronald Pofalla, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG, am Montag in Berlin an.

„Der DB-Vorstand wird sich in der nächsten Woche noch einmal mit diesem Programm befassen, um die Mittel noch mal zu erhöhen und auch den Ausbau zu intensivieren“, so Ronald Pofalla.

In das bereits laufende und auf zehn Jahre angelegte Projekt von Bahn und Bund werden 85 Millionen Euro investiert.

„Es geht nicht nur um die Anzahl der Kameras und um die Orte, sondern auch um die Qualität“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bei einem gemeinsamen Termin mit Pofalla.

Viele Kameras seien zu alt und nicht präzise genug. Deshalb wollen Bahn und Bund die Qualität verbessern, sodass die Bilder besser werden und man mehr erkennt. Nach Angaben der DB gibt es bundesweit derzeit etwa 5.000 Kameras in rund 700 Bahnhöfen. Zudem sind 26.000 Videokameras in Regionalzügen und S-Bahnen verbaut. 80 Prozent der Fahrgäste in den Bahnhöfen sollen so überwacht werden.

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