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Bundespolizei und DB warnen mit Unfallwrack vor Fehlverhalten am Bahnübergang

Symbolbild: Regionalzug überquert beschrankten Bahnübergang (Foto: © Erich Westendarp / pixelio.de)

Symbolbild: Regionalzug überquert beschrankten Bahnübergang (Foto: © Erich Westendarp / pixelio.de)

Nach der Kampagne „sicher drüber“ warnen die Bundespolizei und die Deutsche Bahn nun mit einem Unfallwrack vor dem Fehlverhalten am Bahnübergang. Der erster Einsatz findet vom 5. bis 14. April bei einer Veranstaltung mit dem ADAC in Bayern statt.


Die Partner der Kampagne „sicher drüber“ setzen jetzt bewusst auch auf den Schockeffekt, um Kollisionen am Bahnübergang zu vermeiden. Wie es von Seiten der Deutschen Bahn heißt, soll jetzt bei Vor-Ort-Terminen in ganz Deutschland ein völlig zerstörtes Auto auf die dramatischen Folgen von Leichtsinn und Unachtsamkeit am Bahnübergang aufmerksam machen. Allein im vergangenen Jahr wären über 90 Prozent der oft tragischen Unfälle mit dem richtigen Verhalten der Straßenverkehrsteilnehmer vermeidbar gewesen. Das Unfallfahrzeug ist erstmals vom 5. bis 14. April bei Veranstaltungen mit dem ADAC in Bayern im Einsatz.

„Mit dem Unfallwagen wollen wir eindringlich zeigen, welche enormen Kräfte bei Zusammenstößen am Bahnübergang wirken“, erläutert Markus Krittian, Eisenbahnbetriebsleiter der DB Netz AG. „Oft werden die Gefahren an Bahnanlagen schlicht unterschätzt und Andreaskreuz, Lichtzeichen, aber auch Schranken missachtet.“

DB und Bundesepolizei warnen mit Unfallwrack vor dem Fehlverhalten von Pkw-Fahrern am Bahnübergang. (Foto: © DB AG)

Das Unfallfahrzeug gehörte einer 86-jährigen Frau, deren Pkw sich vor einigen Jahren nach einem Unfall überschlagen hatte und auf einem Bahnübergang liegengeblieben war. Kurz vor der Kollision mit einem Regionalexpress konnte die Fahrerin von zwei Passanten unverletzt aus dem Auto befreit werden. Dieses Glück haben viele andere Autofahrer oft nicht. Ein Kollision zwischen Pkw und Zug endet nicht selten tödlich für die Pkw-Insassen.


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