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IC 2226: Reisender zieht Notbremse ohne Grund – Bundespolizei ermittelt

Symbolbild: Eine Notbremse im Zug (Foto: © DB AG / Jet-Foto Kranert)
Symbolbild: Notbremse im Zug (Foto: © DB AG / Jet-Foto Kranert)

Am Dienstag zog ein männlicher Fahrgast im Intercity 2226 zwischen Hagen und Dortmund ohne erkennbaren Grund die Notbremse. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den Mann wegen des Missbrauchs von Nothilfemitteln.


Wie die Bundespolizei vermeldet, zog am gestrigen Dienstag ein Fahrgast in einem Intercity die Notbremse. Ob der Fahrgast unterwegs aussteigen wollte oder ob tatsächlich eine Notlage vorlag, konnte die Bundespolizei bislang nicht abschließend klären. Der syrische Staatsangehörige nutzte gegen 13:30 Uhr den IC 2226 von Hagen in Richtung Dortmund. Unterwegs löste er plötzlich die Notbremseinrichtung aus, woraufhin der Zug auf freier Strecke stoppte. Nachdem sich das Zugpersonal vergewissert hatte, dass keine Notsituation vorlag, fuhr der Zug weiter nach Dortmund.

Im Dortmunder Hauptbahnhof informierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei und übergaben den Mann an die Beamten. Die Bundespolizisten versuchten daraufhin zu klären, warum der in Deutschland gemeldete Flüchtling die Notbremseinrichtung betätigte und ob er tatsächlich auf freier Strecke den Zug verlassen wollte. Eine schlüssige Erklärung konnte der Mann den Beamten jedoch nicht liefern, heißt es. Die Bundespolizei leitete daher gegen den in Mähring (Landkreis Tirschenreuth in Bayern) gemeldeten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Nothilfemitteln (§ 145 StGB) ein. Ob durch die Schnellbremsung Personen im Zug zu Schaden kamen, ist laut Bundespolizei derzeit nicht bekannt.

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