Bundespolizei holt „blinden Passagier“ von Güterzug – Sein Ziel war Großbritannien

Symbolbild: Güterzug mit LKW-Anhänger auf Güterwagen. (Foto: © Erich Westendarp / pixelio.de)
Symbolbild: Güterzug mit LKW-Anhänger auf Güterwagen. (Foto: © Erich Westendarp / pixelio.de)
Symbolbild: Güterzug mit LKW-Anhänger auf Güterwagen. (Foto: © Erich Westendarp / pixelio.de)

Im Güterbahnhof Offenburg fielen einem Wagenmeister Hilfeschreie auf, die aus einem mit LKW-Anhängern beladenden Güterzug kamen. 


Ein Wagenmeister des Güterbahnhofs Offenburg alarmierte am 22. April gegen 16:30 Uhr die Bundespolizei, nachdem er Hilfeschreie aus einem LKW wahr nahm, der auf einem Güterwagen geladen war. Die Beamten öffneten die Ladefläche und konnten einen 45-jährigen Mann aus dem Irak feststellen. Die Untersuchungen der Beamten ergaben, dass er vermutlich durch ein Loch in der Plane auf die Ladefläche des LKW gelangte. In einer ersten Befragung gab er gegenüber der Bundespolizei an, bereits einen Monat in Belgien gelebt zu haben. Er beabsichtigte als „blinder Passagier“ auf dem geladenen LKW durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen, um dort Asyl zu beantragen. Da er nicht in Deutschland bleiben möchte und er keinen Asylantrag stellte, wurde er an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, so die Bundespolizei.


(red/ots)

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