SFS Mannheim–Stuttgart: Bahn investiert 8 Mio. Euro in die Erneuerung der Signaltechnik

Ein ICE 3 auf einer Schnellfahrstrecke. (Foto: © DB AG / Claus Weber)
Ein ICE 3 auf einer Schnellfahrstrecke. (Foto: © DB AG / Claus Weber)
Ein ICE 3 auf einer Schnellfahrstrecke. (Foto: © DB AG / Claus Weber)

Die Deutsche Bahn beginnt am 28. April mit der Erneuerung des Stellwerks Hockenheim sowie der Linienzugbeeinflussung auf der Schnellfahrstrecke (SFS) zwischen Mannheim und Stuttgart-Zuffenhausen. 


Da für die signaltechnische Erneuerung die Linienzugbeeinflussung (LZB) ausgeschaltet wird und die Hochgeschwindigkeitszüge nur noch signalgeführt verkehren können, reduziert sich die Fahrgeschwindigkeit von sonst 250 auf maximal 160 km/h. Die LZB ist ein System, bei dem eine kontinuierliche Datenübertragung und -überwachung zwischen dem Stellwerk und den Zügen auf der Strecke stattfindet. Das System ermöglicht Geschwindigkeiten von über 160 km/h, da ortsfeste Signale durch Anzeigen im Führerraum ersetzt werden. Für die technische Erneuerung des Stellwerks Hockenheim sowie der Linienzugbeeinflussung auf der Schnellfahrstrecke zwischen Mannheim und Stuttgart-Zuffenhausen investiert die DB nach eigenen Angaben rund 8 Millionen Euro.

Schnellfahrstrecke Stuttgart–Mannheim

Wie die DB informiert, verkehren die Fernverkehrszüge zwischen Mannheim/Heidelberg und Stuttgart/München in der Zeit vom 28. April bis 9. Juni in beiden Richtungen mit einer um bis zu 20 Minuten abweichenden Fahrzeit. In Stuttgart/München kommen die Züge später an, in München/Stuttgart fahren die Züge in Richtung Mannheim früher ab. Ab Mannheim Richtung Norden fahren die Züge dann unverändert. Bei einigen Zügen entfällt der Halt Vaihingen(Enz).

Rheintalbahn Basel–Karlsruhe–Mannheim

Wegen der Arbeiten können in dieser Zeit auch sechs ICE-Züge aus Richtung Basel/Freiburg in Richtung Norden nicht in Baden-Baden halten.

Informationsmöglichkeiten zu den Fahrplanänderungen: Alle Fahrplanänderungen sind in den elektronischen Reiseauskunftsmedien hinterlegt. Reisende können sich ihren persönlichen Fahrplan unter http://persoenlicherfahrplan.bahn.de/ abrufen. Informationen zu den Änderungen gibt es auch unter www.bahn.de/bauarbeiten, unter der Service-Nummer der Bahn 0180 6 99 66 33 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) sowie im SWR-Text auf den Tafeln 528 und 529.

Für die auftretenden Beeinträchtigungen bittet die Deutsche Bahn die Fahrgäste um Verständnis. Die DB bittet Reisende, soweit erforderlich eine frühere oder andere Verbindung zu wählen.


(red/DB)

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