Trenitalia und Alstom schließen Rahmenvertrag über die Lieferung von 150 Regionalzügen für Italien

Alstom liefert neue Regionalzüge mittlerer Kapazität an die italienische Staatsbahn, Trenitalia. (Foto: © Alstom / Design&Styling)
Alstom liefert neue Regionalzüge mittlerer Kapazität an die italienische Staatsbahn, Trenitalia. (Fotografik: © Alstom / Design&Styling)

Im Zuge eines Rahmenvertrages im Wert von über 900 Millionen Euro wird Alstom 150 neue Regionalzüge mittlerer Kapazität an die italienische Staatsbahn, Trenitalia, liefern.


Wie der Fahrzeughersteller Alstom mitteilt, umfasst der erste Abruf 47 Züge im Gesamtwert von 240 Millionen Euro. Die ersten Fahrzeuge sollen Anfang 2019 an Trenitalia ausgeliefert werden. Zusätzlich beinhaltet der Vertrag auch eine Option für Wartungsleistungen.

„Dieser Auftrag bestätigt die hervorragende Arbeit, die unser Unternehmen in den letzten 15 Jahren im Regionalverkehr geleistet hat. Alstom bekam sehr gutes Feedback für seinen Coradia Meridian, einen erfolgreichen Zug, der Lieferzeiten, Produktqualität und -zuverlässigkeit voll und ganz erfüllte. Dieser neue Auftrag bietet uns die Gelegenheit, unsere Kundennähe weiter zu verbessern und die Zusammenarbeit mit den italienischen Regionen und mit Trenitalia auszubauen, um den lokalen Passagierbetrieb im Land zu verbessern”, erklärte Andreas Knitter, Alstom Senior Vice President für Europa.

Bei den neuen Regionalzügen mittlerer Kapazität für Trenitalia handelt es sich um einstöckige Züge in zwei verschiedenen Zuglängen mit bis zu 321 Sitzplätzen. Diese Lösung ist an unterschiedliche Konfigurationen und Kapazitätsanforderungen für den Regional- und S-Bahnverkehr angepasst. Der Zug biete eine breite Palette an leicht kombinierbaren Inneneinrichtungen, Farben sowie Zubehör. Mit Hilfe eines interaktiven Konfigurators könne jede Region ihre Züge einfach auf ihre Bedürfnisse maßschneidern.

Nach Angaben des Herstellers verkehren zurzeit mehr als 100 Coradia Meridian in den italienischen Regionen Piemont, Lombardei, Toskana, Umbrien, Latium, Marken sowie den Abruzzen und werden bald in Trient/Südtirol und auf Sizilien den Fahrgastbetrieb aufnehmen.

Die neuen Züge sollen noch umweltfreundlicher als die Vorgängergeneration von Regionalzügen sein, wobei der Energieverbrauch pro Fahrgast – trotz der höheren installierten Leistung für die Klimaanlage – laut Alstom deutlich abnehmen wird. Alle Verschleißteile seien bis zu 95% wiederverwertbar.

Die drei Alstom-Standorte in Italien werden an der Konstruktion und Fertigung der neuen Regionalzüge für Trenitalia beteiligt sein: Savigliano (1.000 Mitarbeiter), Sesto San Giovanni (340 Mitarbeiter) und Bologna (600 Mitarbeiter).


(red/Alstom)

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