Nothalt im Tunnel: ICE stoppt wegen Rauchentwicklung

Symbolbild: Triebkopf eines ICE 1. (Foto: © DB AG / Martin Busbach)
Symbolbild: Triebkopf eines ICE 1. (Foto: © DB AG / Martin Busbach)

Auf der Schnellfahrstrecke zwischen Fulda und Kassel kam es am Samstag gegen 12:20 Uhr zu einem Zwischenfall. Im Hainrodetunnel bei Ludwigsau-Ersrode stoppte ein ICE aufgrund der Rauchentwicklung in einem Triebkopf des Zuges.


Wie es heißt, handelt es sich um den ICE 882 von München nach Hamburg-Altona. Nach Angaben einer Bahnsprecherin konnte der ICE, nach dem er im Tunnel aufgrund der Rauchentwicklung stoppte, wenig später aus eigener Kraft zum Überholbahnhof Beiersgraben bei Kirchheim (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zurückkehren. Von dort aus konnten die 680 Fahrgäste, von denen niemand verletzt wurde, ihre Reise mit einem anderen Zug fortsetzen.

Am Überholbahnhof kam auch der Tunnelrettungszug der DB Netz AG mit Feuerwehrleuten und Rettungskräften aus Fulda zum Einsatz. Laut Medienmeldungen war zunächst unklar, was die Quelle der Rauchentwicklung war. Der Zug sei nach der Evakuierung als Leerfahrt weitergefahren. Seit kurz nach 15 Uhr ist die Strecke wieder freigegeben. Der Hainrodetunnel, in dem der Zug anfangs zum Stehen kam, zählt mit einer Länge von 5359 Metern zu den längsten Tunneln der Strecke Hannover-Würzburg.


Letzte Aktualisierung: 03.09.2016, 19:28 Uhr

(red)

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