Alstom übergibt fünf Prima H3 Hybrid-Lokomotiven an Deutsche Bahn

Übergabe der Prima H3 Hybrid-Rangierlokomotiven an die Deutsche Bahn. (Foto: © Alstom)
Übergabe der Prima H3 Hybrid-Rangierlokomotiven an die Deutsche Bahn. (Foto: © Alstom)

Der Fahrzeughersteller Alstom hat fünf Prima H3 Hybrid-Rangierlokomotiven an die Deutsche Bahn übergeben. Gebaut wurden die Loks im Alstom-Werk Stendal in Sachsen-Anhalt.


Wie Alstom bereits am 14. Oktober mitteilte, sind bis jetzt insgesamt 23 dieser umweltfreundlichen Fahrzeuge von verschiedenen Kunden bestellt worden. Die neue Fahrzeuggeneration soll vor allem zur nachhaltigen Reduzierung von Kraftstoff, Emissionen und Lärm auf der Schiene in Deutschland eingesetzt werden.

„Alstom hat seine umweltfreundliche Hybridtechnik konsequent über viele Jahre unter europäischen Bedingungen weiterentwickelt und ist der erste Hersteller der diese Technologie auf die Schiene gebracht hat. Unsere Prima H3 Lokomotive ebnet den Weg für einen emissionsfreien Güterverkehr in Europa”, sagt Daniel Croonen, Leiter Service für Alstom Deutschland und Österreich.

„Wir denken schon heute an die Zukunft. Deshalb wollen wir einen besseren Klimaschutz und weniger Belastung durch Lärm. Beides erreichen wir durch die neue Hybridlok Prima H3. Hand-in-Hand hat die Bahn mit der Industrie die umweltfreundliche Hybrid Technologie im Vollbahnbetrieb in den Einsatz gebracht. Ich bin stolz, dass ab November die fünf Fahrzeuge in Franken zum Einsatz kommen”, sagt Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt bei der Deutschen Bahn AG.

Die dreiachsige Hybridlokomotive verbraucht im Vergleich zu herkömmlichen Rangierloks bis zu 50 Prozent weniger Kraftstoff. Mit der neuen Technologie wird weiterer Schadstoffausstoß (Stickstoffdioxid) um bis zu 70 Prozent gesenkt. Auch Lärmemissionen wurden drastisch reduziert. Der 350 kW Dieselgenerator erfüllt die Abgasnorm Stufe IIIB und wurde in Hinblick auf zukünftige Abgasnormen entwickelt. Zwischen 50 und 75 Prozent ihrer Einsatzzeit läuft die Prima H3 im Batteriebetrieb. Damit gewährleistet sie nach Herstellerangaben einen emissionsfreien Schienenverkehr im lokalen Bereich, wie zum Beispiel in Innenstädten oder Produktionshallen. Da die Höchstgeschwindigkeit der Lok bei 100 km/h liegt, kann sie neben einem Rangierbetrieb auch problemlos im Streckeneinsatz verwendet werden.


(red/Alstom)

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