Glück im Unglück: Betrunkener Autofahrer vor Kollision mit ICE gerettet

Symbolbild: Polizeieinsatz nach Unfall mit ICE. (Foto: © Bundespolizei)
Symbolbild: Polizeieinsatz nach Unfall mit ICE. (Foto: © Bundespolizei)

Am Donnerstagabend, 03.11.2016, hatte ein 56-jähriger Mann in Emmerich wohl mehr Glück als Verstand, als sein Auto an einem Bahnübergang von einem ICE erfasst wurde.


Nach Angaben der Polizei fuhr ein unter erheblichem Alkoholeinfluss stehender Mann mit seinem Pkw die Emmericher Straße entlang. Er wollte unmittelbar nach dem Bahnübergang abbiegen, verschätzte sich und landete im Gleisbett. Kurze Zeit später kollidierte ein herannahender ICE mit dem Pkw des 56-Jährigen und kam 150 Meter später zum Stehen. Das Auto wurde durch den Zusammenprall zur Seite geschleudert.

Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife sah den verunfallten Pkw und befreite den Fahrer kurz vor der Kollision aus seinem Fahrzeug. Als der Triebfahrzeugführer des ICE das Blaulicht am Bahnübergang wahrnahm, bremste er seinen Zug ab.

Weder der Autofahrer noch einer der Fahrgäste im ICE wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die rund 110 Reisegäste wurden mit Bussen weitertransportiert.


(red)