Unbekannte bewerfen Regionalexpress – Bundespolizei warnt vor derartigen Handlungen

Beschädigte Frontscheibe eines Regionalzuges. (Foto: © Bundespolizei)
Beschädigte Frontscheibe eines Regionalzuges. (Foto: © Bundespolizei)

Unbekannte warfen am Sonntagabend, 13.11.2016, einen Gegenstand gegen einen Regionalexpress, wodurch die Frontscheibe des Triebfahrzeugs erheblich beschädigt wurde. Der Zug musste anschließend ausgesetzt werden. Die Bundespolizei warnt vor derartigen Handlungen und weist auf die Konsequenzen hin.


Gegen 20:05 Uhr befuhr RE 26130 im Bereich der Ortslage Wuppertal-Oberbarmen die Bahnstrecke in Richtung Hagen, als ein Gegenstand in die Frontscheibe des Triebfahrzeugs einschlug. Hierdurch wurde die Scheibe beschädigt. Im Hagener Hauptbahnhof musste das Triebfahrzeug daraufhin ausgetauscht werden. Wie die Bundespolizei mitteilt, wurde diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Bundespolizei warnt vor Konsequenzen solchen Handelns

Der Gefährliche Eingriff in den Bahnverkehr kann mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft werden. Es handelt sich daher nicht um einen Bagatelldelikt! Zudem können Gegenstände die auf einen fahrenden Zug geworfen werden von diesem abprallen und so zu gefährlichen Geschossen werden. Durch diese können Personen, die sich in der Nähe der Gleisanlagen (beispielsweise an Bahnsteigen) aufhalten, lebensgefährlich verletzt werden.


red / Quelle: BPol

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