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„Ein wichtiges Gesetz“: Allianz pro Schiene begrüßt geplantes Verbot lauter Güterwagen ab 2020

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und DB-Chef Rüdiger Grube besichtigen eine Werkstatt der Deutschen Bahn. (Foto: © DB AG / Oliver Lang)
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und DB-Chef Rüdiger Grube besichtigen eine Werkstatt der Deutschen Bahn. (Foto: © DB AG / Oliver Lang)

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und DB-Chef Rüdiger Grube besichtigen eine Werkstatt der Deutschen Bahn. (Foto: © DB AG / Oliver Lang)

Das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene begrüßt den Gesetzentwurf des Bundesverkehrsministeriums für ein Verbot lauter Güterwagen ab Ende 2020.


Nach Aussage von Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, sei es wichtig, dass ein Gesetz den lärmgeplagten Anwohnern von Bahnstrecken endlich Erleichterung verschaffe.

„Die Allianz pro Schiene engagiert sich seit Jahren für die vollständige Lärmsanierung der Güterwagenflotte und unterstützt das Ziel, den Schienenlärm in Deutschland bis 2020 zu halbieren“, so Flege.

Ein Güterwagen, ausgestattet mit LL-Sohlen - so genannten Flüsterbremsen. (Foto: © DB AG / JET-FOTO)

Ein Güterwagen, ausgestattet mit LL-Sohlen – sogenannten Flüsterbremsen. (Foto: © DB AG / JET-FOTO)

Das Gesetz sei auch deshalb überfällig, weil deutsche Wagenhalter, die viel Geld in die teure Umrüstung auf die Flüsterbremse investieren, Rechtssicherheit bräuchten.

Kritik äußert Allianz pro Schiene unterdessen an den Ausnahmeregeln in der vorliegenden Gesetzesfassung: Laute Güterwagen sollen zwar generell verboten, in Ausnahmefällen jedoch durch Tempolimits leiser gemacht werden. Solche Ausnahmen sollen Konflikte mit dem EU-Recht vermeiden, allerdings warnt das Verkehrsbündnis vor den daraus resultierenden Nebenwirkungen: Diese langsamen Güterzüge würden dann das Netz verstopfen. Damit werde der Schienengüterverkehr gerade auf stark befahrenen Hauptstrecken ineffizient, betont Flege. Das Verkehrsministerium sei nun gut beraten, über diese Details noch einmal angestrengt nachzudenken.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Internetseite von Allianz pro Schiene.


red / ApS

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