Medienbericht: DB warnt vor Problemen mit Loks der Baureihen 112, 114 und 143

Lokbespannter Zug mit einer Lokomotive der Baureihe 143 und Personenwagen. (Foto: © Bahnblogstelle)
Lokbespannter Zug mit einer Lokomotive der Baureihe 143 und Personenwagen. (Foto: © Bahnblogstelle)

Mit einer Weisung hat die Deutsche Bahn ihre Lokführer kürzlich auf technische Probleme mit den Lokomotiven der Baureihen 112, 114 und 143 hingewiesen. Bei diesen Loks soll es in der Vergangenheit immer wieder zu technischen Störungen gekommen sein. Zudem entgleiste im April 2015 bei Limburg eine Lok der Baureihe 143 nach einem Achsbruch.


Die Lokführer der Deutschen Bahn sind schriftlich zur Vorsicht gemahnt worden, berichtet das Nachrichtenmagazin SPIEGEL. Wie es heißt, müssen die Lokführer vor jedem Fahrtantritt, so die Weisung W-R-034/2016, „alle Radkörper auf Schleifspuren der Verschiebedetektoren prüfen“. Sollte der Lokführer während der Fahrt „erhebliches Schleudern“ feststellen, muss er bis zum nächsten Bahnhof die Geschwindigkeit auf 40 Stundenkilometer reduzieren. Weichen dürften mit „höchstens Schrittgeschwindigkeit“ passiert werden.

Dem Bericht zufolge räumte ein Sprecher der DB die technischen Probleme ein, betont aber, dass mit den „unverzüglich ergriffenen Gegenmaßnahmen Gefährdungen für die Betriebssicherheit ausgeschlossen werden“ können. Die betroffenen rund 300 Lokomotiven würden ab Dezember im Rahmen der regulären Wartung mit Sensoren ausgerüstet, die jede kritische Verschiebung der Radscheiben registrieren und automatisch in den Führerstand melden sollen.


red