Nach Problemen mit ET 422: Keine Betriebseinschränkungen beim Nachfolgemodell

Die ersten von insgesamt 91 neuen S-Bahnen der Baureihe ET 430 wurden am 11.04.2014 in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt hat DB Regio Hessen rund 500 Millionen Euro investiert. S-Bahn-Werk Rhein-Main, Frankfurt am Main, ET 430 S-Bahn Rhein-Main. Der vom Hersteller Bombardier neu angelieferte ET 430 beim Eingangscheck in der Werkstatt.
Die ersten von insgesamt 91 neuen S-Bahnen der Baureihe ET 430 wurden am 11.04.2014 in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt hat DB Regio Hessen rund 500 Millionen Euro investiert. S-Bahn-Werk Rhein-Main, Frankfurt am Main, ET 430 S-Bahn Rhein-Main. Der vom Hersteller Bombardier neu angelieferte ET 430 beim Eingangscheck in der Werkstatt.
Ein Fahrzeug der Baureihe ET 430 in der Werkstatt. (Foto: © DB AG / Uwe Miethe)

Am Dienstag informierten der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die S-Bahn Rhein-Ruhr darüber, dass die Züge der Baureihe ET 422 – aufgrund des Fahrzeugbrandes vom 18.11. – vorerst nicht auf Strecken mit langen Tunneln eingesetzt werden (Bahnblogstelle berichtete). Die Baureihe 430 ist von den Sicherheitsvorkehrungen nicht betroffen.


Die ergriffenen Vorsorgemaßnahmen und Betriebseinschränkungen um die Fahrzeuge vom Typ ET 422 kommen für das Nachfolgemodell, die Baureihe ET 430, die unter anderem im Frankfurter und Stuttgarter S-Bahn-Netz verkehrt, nicht zum tragen. Auf Nachfrage unserer Redaktion verriet eine Bahnsprecherin, dass die Baureihe 430 zwar als Nachfolgemodell des ET 422 bezeichnet wird, zwischen Entwicklung und Bau der beiden Fahrzeugtypen allerdings mehrere Jahre liegen; entsprechend seien Fahrzeugtechnik und -ausstattung nicht identisch.

„Bei jedem sicherheitsrelevanten Vorfall prüfen wir, inwieweit es Auswirkungen auf andere Fahrzeugtypen geben könnte – unabhängig vom Verwandtschaftsgrad“, so die Sprecherin. „Daher ist der sichere Betrieb der BR 430 – wie auch der anderen im Einsatz befindlichen Baureihen – natürlich gewährleistet.“


red