Branchenverbände fordern entschlossene Politik für mehr Schienenverkehr in Deutschland

Ein Gleis mit Blick in den Sonnenaufgang. (Foto: © Verena N. / pixelio.de)
Ein Gleis mit Blick in den Sonnenaufgang. (Foto: © Verena N. / pixelio.de)

Erstmals haben die acht Verbände der deutschen Eisenbahnbranche gemeinsam drei politische Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017 und für die kommende Legislaturperiode präsentiert.


In einer gemeinsamen Pressemitteilung sprechen sich Allianz pro Schiene, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV), mofair, das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE), der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Verband der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) dafür aus, sich zusammen mit den politischen Entscheidern im Bund und in den Ländern in den kommenden Jahren für die Einführung des Deutschland-Takts, für die Halbierung der Trassengebühren und für die Förderung von Innovationen im Schienenverkehr einzusetzen.

Mit Leistung, Qualität und Innovationen will sich der Eisenbahnsektor selbstbewusst dem Wettbewerb der Verkehrsträger stellen und seinen Marktanteil deutlich steigern. Um dies tun zu können, seien von der Politik entschlossene und konsequente Entscheidungen für den ökologisch und ökonomisch effizienten Verkehr auf der Schiene notwendig, so die Forderung der Branchenvertreter. Zudem brauche der Schienenverkehr faire Rahmenbedingungen im Wettbewerb zu anderen Verkehrsträgern, eine ausreichende Finanzierung des Systems Schiene sowie ein nachhaltiges politisches Engagement für die Forschung und Entwicklung. Die globalen klima- und umweltpolitischen Herausforderungen, auf die Deutschland sich zuletzt durch den Klimaschutzplan der Bundesregierung richtigerweise verpflichtet hat, erforderten eine konsequente Politik der Verkehrswende. Dafür sei schnelles und deutliches politisches Handeln zugunsten eines effizienten und umweltfreundlichen Schienenverkehrs unumgänglich.


red / Quelle: Branchenverbände

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