Zum Schutz der Gleisanlagen und des Bahnverkehrs: DB startet Pilotprojekt mit neuer Sicherheitstechnik

Die Neubaustrecke Erfurt - Leipzig/Halle wurde Ende 2015 eröffnet. (Foto: © DB AG)
Die Neubaustrecke Erfurt – Leipzig/Halle wurde Ende 2015 eröffnet. (Foto: © DB AG)

Auf der Ende 2015 eröffneten Neubaustrecke Erfurt – Leipzig/Halle, die Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8 (VDE 8) ist, startet die Deutsche Bahn ein Pilotprojekt für mehr Sicherheit.


Nach Informationen des MDR startet die Deutsche Bahn ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt für mehr Sicherheit, dass ab dem ersten Quartal 2017 zuerst auf der ICE-Trasse Erfurt-Leipzig/Halle eingesetzt werden soll.

Bis Ende des Jahres wird neben dem Gleis ein Glasfaserkabel verlegt, sagte Eckart Fricke, Bahn-Regionalmanager gegenüber dem MDR. Das Kabel registriere, ob es am Gleis Bewegungen gibt bzw. ob auf dem Gleis Gegenstände liegen. Diese Schallwellen wandelt es in optische Signale um. Diese „fiber optic sensing“ genannte Sicherheitstechnik soll Lokführer warnen, wenn zum Beispiel Felsbrocken auf die Strecke gefallen sind oder sich Menschen mit Suizidabsichten am Gleis aufhalten. Bei entsprechender Vorwarnzeit, sei es möglich, dass der Lokführer den ICE dann noch rechtzeitig zum Stehen bringen kann. Falls sich die Technik bewährt, solle sie bundesweit auf allen Schnellfahrstrecken eingeführt werden.


red