NRW: RE 8 und RB 33 werden auch in den Folgejahren von DB Regio betrieben

Ein Triebzug der Baureihe ET 440 in Mehrfachtraktion: Dieser Fahrzeugtyp soll ab 2019 bzw. 2020 auf den Linien RE 8 und RB 33 zum Einsatz kommen. (Foto: © DB AG / Uwe Miethe)
Drei Triebzüge der Baureihe ET 440 in Mehrfachtraktion: Dieser Fahrzeugtyp soll ab 2019 bzw. 2020 auf den Linien RE 8 und RB 33 zum Einsatz kommen. (Foto: © DB AG / Uwe Miethe)

Die DB Regio AG wird in Nordrhein-Westfalen auch künftig die Verkehrsleistungen der beiden Linien RE 8 und RB 33 erbringen. Dies beschloss der Vergabeausschuss des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NRV) in seiner jüngsten Sitzung vor wenigen Tagen.


Gegenstand dieser Vergabe sind SPNV-Leistungen im Zuständigkeitsbereich der SPNV-Aufgabenträger Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NRV), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) für den RE 8 sowie im Zuständigkeitsbereich von NVR und VRR für die RB 33.

Für die Strecke des RE 8 von Mönchengladbach über Köln und Bonn-Beuel nach Koblenz beträgt die Vertragslaufzeit 15 Jahre, vom 15. Dezember 2019 bis 10. Dezember 2034. Das ausgeschriebene Leistungsvolumen liegt bei rund 1,9 Millionen Zugkilometern pro Jahr.

Für die Strecke der RB 33 von Aachen über Lindern (Flügelung) nach Heinsberg bzw. nach Mönchengladbach und weiter über Duisburg und Mülheim nach Essen beträgt die Vertragslaufzeit 14 Jahre, vom 13. Dezember 2020 bis 10. Dezember 2034. Das ausgeschriebene Leistungsvolumen liegt hier bei rund 2 Millionen Zugkilometern pro Jahr.

Nach einer Mitteilung der Aufgabenträger setzte sich DB Regio in beiden Losen mit dem jeweils wirtschaftlichsten Angebot durch. In diesem sogenannten Offenen Verfahren gab es während der Angebotsphase einen intensiven Wettbewerb und eine rege Teilnahme auf Seiten der Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Bahnindustrie, was auf einen funktionierenden Markt im SPNV schließen lässt. Auf beiden Strecken wird es zum Einsatz von Neufahrzeugen kommen. Vorgesehen sind drei- und fünfteilige elektrische Triebzüge des Typs Coradia Continental (BR 440) des Herstellers Alstom. Sie sind geeignet für Bahnsteighöhen zwischen 38 und 96 Zentimetern. Die eingesetzten Triebzüge erfüllen die neusten europäischen Normen, beispielsweise beim Brandschutz, der Barrierefreiheit und den Emissionswerten. In den mit breiten Gängen ausgestatteten Zügen wird es zwischen der ersten und letzten Tür keine Stufen im Zug geben. Die dreiteiligen Triebzüge verkehren mit 155 Sitzplätzen, die fünfteiligen Triebzüge werden mit 266 Sitzplätzen unterwegs sein.


red / NLW