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Zwei Bahntechniker von ICE erfasst – Polizei ermittelt nach tragischem Unfall

Symbolbild: Ein ICE T, Baureihe 411, unterwegs. (Foto: © DB AG / Günter Jazbec)

Symbolbild: Ein ICE T, Baureihe 411, unterwegs. (Foto: © DB AG / Günter Jazbec)
Symbolbild: Ein ICE T, Baureihe 411, unterwegs. (Foto: © DB AG / Günter Jazbec)

Am Samstagabend, 10.12.2016, ereignete sich ein tragischer Unfall, bei dem zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn, die mit Gleisbauarbeiten beschäftigt waren, tödlich verletzt wurden.


Im Landkreis Wittenberg kamen am Samstagabend gegen 19.58 Uhr zwei Bahnmitarbeiter im Alter von 56 und 61 Jahren zu Tode. Der Unfall ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen Wittenberg und Jüterbog bei Bahnkilometer 88,4. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung wurde die Bundespolizei am Samstagabend um 20.03 Uhr von der Notfallleitstelle der DB über den Unfall in der Ortslage Bülzig informiert. Wie ein Polizeisprecher sagte, sei die Klärung der Unfallursache nun Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen.

Ob die Bauarbeiten durch einen Sicherungsposten abgesichert waren und wie es zu dem Unfall kommen konnte, wollte die Deutsche Bahn auf Nachfrage der Zeitung am Sonntagmorgen nicht beantworten. Eine Bahnsprecherin verwies darauf, dass man nun die Ursache ermitteln wolle und eng mit den Behörden zusammenarbeiten werde.

Im ICE saßen zum Unfallzeitpunkt rund 320 Reisende, von denen offenbar niemand verletzt wurde. Der ICE wurde später zum Haltepunkt Bülzig gebracht, wo die Reisenden aus dem Zug evakuiert wurden. Die Streckensperrung dauerte bis kurz nach 2 Uhr in der Nacht zum Sonntag.


red

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