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Verkehrsverträge für die Netze Stuttgart-Ulm-Bodensee und Donau-Ostalb unterzeichnet

David Weltzien, Vorsitzender Regionalleitung DB Regio AG; Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg; Andreas Pfingst, Geschäftsführer DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee. (Foto: © DB AG)

David Weltzien, Vorsitzender Regionalleitung DB Regio AG; Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg; Andreas Pfingst, Geschäftsführer DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee. (Foto: © DB AG)

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, David Weltzien, Vorsitzender der baden-württembergischen Regionalleitung der DB Regio AG, und Andreas Pfingst, Geschäftsführer der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee, unterzeichneten am 16. Januar 2017 die Verkehrsverträge für die Netze Stuttgart-Ulm-Bodensee und Donau-Ostalb.


Mit der Vertragsunterzeichnung ist der Betrieb im Netz 2 (Stuttgart – Ulm – Friedrichshafen – Lindau) für die kommenden 7 Jahre und im Netz 5 (Donau-Ostalb) für die kommenden 10 Jahre gesichert, teilten die Deutsche Bahn und das baden-württembergische Verkehrsministerium am Montag mit. Der Zugverkehr nach den neuen Konditionen wurde in beiden Netzen bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 aufgenommen.

Im Netz 2, welches den Interregio-Express (IRE) auf der Filstal- und Südbahn umfasst, fahren seit Dezember 2016 Züge im neuen, auch auf Tagesrandlagen ausgedehnten Stundentakt mit modernen, klimatisierten Doppelstockwagen. Die IRE-Züge fahren neuerdings auch stündlich zwischen Stuttgart und Ulm und halten dabei fast immer in Esslingen. Zudem beinhaltet das Netz neue zusätzliche Zugleistungen am frühen Morgen und am späten Abend. Den Zuschlag für das Netz 2 erhielt die DB Regio am 10. März 2016. Gegenüber dem Preis des „Großen Verkehrsvertrages“ (Stand 2016) von 11,72 Euro sinkt der Zuschuss auf 9,20 Euro pro Zugkilometer.

Mit den Angebotsverbesserungen im Netz 5, also auf den Strecken von Ulm nach Aalen, nach Neustadt (Schwarzwald), nach Basel sowie von Stuttgart über Tübingen nach Aulendorf, Rottenburg und von Neustadt (Schwarzwald) nach Rottweil, werden bisherige Taktlücken am Wochenende und in Tagesrandlagen geschlossen. Der Neigetechnikverkehr wird bis zum 1. Oktober dieses Jahres vollständig von den bisherigen Dieseltriebwagen der Baureihe 611 auf modernisierte Dieseltriebwagen der Baureihe 612 umgestellt. Die modernisierten Triebwagen sind dann barrierefrei, verfügen über WLAN sowie über höhere Mitnahmekapazitäten für Fahrräder. Den Zuschlag im SPNV-Ausschreibungsnetz 5 hatte die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH, eine Tochter der DB Regio AG, am 4. März 2016 erhalten. Gegenüber dem Preis des „Großen Verkehrsvertrages“ (Stand 2016) von 11,72 EUR sinkt der Zuschuss im ersten Jahr auf 10,33 Euro pro Zugkilometer.


Meldung vom 17.01.2017

red / DB / MVI

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