Bombardier liefert neue TRAXX MS-Lokomotiven an Logistikdienstleister Captrain

Logistikdienstleister Captrain: Güterzug gezogen von einer Ellok der Baureihe 186. (Foto: © Bombardier)
Logistikdienstleister Captrain: Güterzug gezogen von einer Ellok der Baureihe 186. (Foto: © Bombardier)

Bombardier Transportation und der Logistikdienstleister Captrain Deutschland haben einen Vertrag über die Lieferung von sechs TRAXX Mehrsystem-Lokomotiven abgeschlossen.


Wie der Bahntechnikanbieter und Schienenfahrzeughersteller mitteilt, sollen die neuen Lokomotiven hauptsächlich in Deutschland, den Niederlanden und Belgien im Frachttransport eingesetzt werden. Die Auslieferung der Fahrzeuge ist für Anfang 2018 vorgesehen.

„Die bewährte Technologie und Zuverlässigkeit der Bombardier TRAXX Multisystem-Lokomotiven war ausschlaggebend für unsere Entscheidung“, sagt Henrik Würdemann, Geschäftsführer der Captrain Deutschland GmbH. „Durch die Investition können wir unsere Stärke im grenzüberschreitenden Güterverkehr auf der Ost-West-Achse weiter ausbauen und unseren Kunden schon bald zusätzliche, durchgehende Logistiklösungen über die Ländergrenzen hinweg anbieten.“

„Wir freuen uns, dass sich Captrain Deutschland für unsere Lokomotiven entschieden hat. Sie werden dem Unternehmen unserer Meinung nach von großem Nutzen sein, weil es künftig mit ihrem Einsatz die Leistung auf den Logistikkorridoren zu den geschäftigen Seehäfen in Rotterdam und Antwerpen steigern kann“, sagt Mike Niebling, Director Sales, Locomotives, Bombardier Transportation.

Als Teil der TRAXX-Plattform, von der weltweit bereits über 2.000 Lokomotiven verkauft wurden, ist die TRAXX MS-Lokomotive für alle gängigen europäischen Stromspannungen geeignet, weshalb sie insbesondere für den grenzüberschreitenden Verkehr genutzt wird. Mit dieser Fähigkeit, auch lange Korridore über mehrere Länder befahren zu können, sei die TRAXX MS eine der bevorzugtesten Lokomotiven für den grenzüberschreitenden Fracht- und Personenverkehr. Die Verfügbarkeitsquote der Maschine liege nach Angaben von Bombardier bei fast 100 Prozent.


Meldung vom 29.01.2017

red/Bombardier

Advertisements