ICE kurz vor Hamburger Hauptbahnhof wegen Oberleitungsriss liegengeblieben

Symbolbild: Warnhinweis über der Oberleitung in einem Bahnhof. Im Hintergrund fährt ein ICE vorbei. (Foto: © Bahnblogstelle)
Symbolbild: Warnhinweis über der Oberleitung in einem Bahnhof. Im Hintergrund fährt ein ICE vorbei. (Foto: © Bahnblogstelle)

Aufgrund einer gerissenen Oberleitung blieb ICE 1610 am Sonntagabend vor der Einfahrt in den Hamburger Hauptbahnhof liegen. Polizei und Rettungskräfte waren rund vier Stunden lang im Einsatz.


Ein mit 430 Fahrgästen besetzter ICE, der über Berlin aus Richtung München kam, ist am Sonntag gegen 19 Uhr kurz vor der Einfahrt in den Hamburger Hauptbahnhof aufgrund eines Oberleitungsschadens liegengeblieben. Als der Strom in der 15.000 Volt führenden Oberleitung abgeschaltet und der Fahrdraht geerdet war, evakuierte die Feuerwehr die Fahrgäste des ersten Zugteils über den führenden Endwagen, der bereits am Bahnsteig stand. Laut Medienberichten saßen am späten Abend noch immer 280 Personen im zweiten Zugteil fest. Nachdem der Versuch, den liegengebliebenen ICE mit einer Hilfslok abzuschleppen, scheiterte, begann die Feuerwehr auch mit der Evakuierung des hinteren Zugteils über den Gleisbereich. Polizeiangaben zufolge gab es keine Verletzten. Die Ursache für den Schaden an der Oberleitung sei noch unklar.


Meldung vom 19.02.2017, aktualisiert um 23:40 Uhr

red

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