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Niederrhein-Netz: Abellio feiert Eröffnung von neuem Bahnbetriebswerk in Duisburg

Von links: Christian Tellkamp (Abellio Projektleiter), Ronald R. F. Lünser, Siegfried Leder (Abellio Werkstattleiter), Franz-Josef Feismann (Heinrich-Walter Bau) und Stephan Bals (Ingenieurbüro Bals). (Foto: © Abellio)

Von links: Christian Tellkamp (Abellio Projektleiter), Ronald R. F. Lünser, Siegfried Leder (Abellio Werkstattleiter), Franz-Josef Feismann (Heinrich-Walter Bau) und Stephan Bals (Ingenieurbüro Bals). (Foto: © Abellio)

Am gestrigen Donnerstag, 2. März, hat das private Eisenbahnunternehmen Abellio in Duisburg sein neues Bahnbetriebswerk nach einer Bauzeit von rund einem Jahr feierlich eröffnet.


An der Karl-Lehr-Straße in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs hat Abellio Rail NRW eine Instandhaltungs- und Waschhalle für 21 moderne Elektrotriebzüge vom Typ FLIRT, die auf den Linien RE 19, RB 32 und RB 35 im Niederrhein-Netz unterwegs sind, errichtet.

„Vor nicht einmal einem Jahr haben wir mit einem symbolischen Spatenstich den Start der Bauarbeiten gefeiert“, erinnert sich Ronald R. F. Lünser, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abellio Rail NRW. „Heute können wir das Abellio-Bahnbetriebswerk in Betrieb nehmen – ein für uns denkwürdiger Moment auf dem Weg zu noch mehr Qualität und Kunden-zufriedenheit, auch im neuen Netz. Nach der erfolgreichen Betriebsaufnahme der drei Linien im Dezember ist es nun unsere Maxime, mit modernsten Instandhaltungstechnologien rund um die Uhr für die Einsatzfähigkeit unserer Niederrhein-Netz-Flotte zu sorgen.“

15 Millionen Euro hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen in den Bau investiert, der mit 3,7 Millionen Euro vom Aufgabenträger, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), gefördert wurde.

Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR: „Wir erwarten eine bestmögliche Einsatzfähigkeit der neuen Fahrzeuge, dafür bedarf es einer hochmodernen Werkstatt. Für das Niederrhein-Netz und einen attraktiven SPNV in NRW ist dieses Bahnbetriebswerk von großer Bedeutung, auch mit Blick auf die Erweiterbarkeit des Geländes.“

Die Wahl des Standortes fiel nach Unternehmensangaben schnell auf Duisburg, da es sowohl aufgrund seiner geografischen Lage als auch mitten im Netz als Verkehrsknotenpunkt strategisch günstig liegt.

Zweiter Abellio-Betriebsstandort

Geschäftsführer Ronald R. F. Lünser richtet dankende Worte an alle Projektbeteiligten, die zur erfolgreichen Fertigstellung des Betriebswerks beigetragen haben.  (Foto: © Abellio)

Geschäftsführer Ronald R. F. Lünser richtet dankende Worte an alle Projektbeteiligten, die zur erfolgreichen Fertigstellung des Betriebswerks beigetragen haben. (Foto: © Abellio)

Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern ist eine zweigleisige kombinierte Instandhaltungs- und Waschhalle mit einer Gesamtlänge von 106 Metern und einer Grundfläche von 1.700 Quadratmetern entstanden. Auf dem Gelände wurden rund 800 Meter Gleise verlegt sowie diverse bahntechnische Anlagen für die Wartung und den Betrieb von Schienenfahrzeugen gebaut. Ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude mit Büro-, Umkleide- und Sozialräume für die Mitarbeiter, runden den Standort ab. In der Halle erfolgt die präventive und korrektive Instandhaltung für die kürzlich in Betrieb genommenen Züge, bei Bedarf können auch Großkomponenten getauscht werden. Darüber hinaus werden die Züge dort gereinigt, die notwendigen Betriebsstoffe aufgefüllt und die Entsorgung der Sanitäranlagen vorgenommen. Zunächst sind bis zu 15 neue Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Das Unternehmen unterhält für die Züge des Ruhr-Sieg-Netzes und der Linie S7 ein weiteres Betriebswerk in Hagen.

Das neue Niederrhein-Netz

Abellio Rail NRW fährt seit Dezember 2016 zwischen Emmerich und Düsseldorf sowie Wesel und Mönchengladbach beziehungsweise Bocholt auf den Linien RE 19, RB 32 und RB 35. Rund 2,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr erbringt das Unternehmen im Netz und bewegt 7 Millionen Menschen auf 189 Kilometern Strecke zwischen 36 Stationen. Ab dem 6. April wird die Linie RE 19 von Emmerich über das niederländische Zevenaar bis nach Arnhem Centraal verlängert. Für den länderübergreifenden Bahnbetrieb sind 21 neue Elektrotriebfahrzeuge vom Typ Stadler FLIRT im Einsatz. Sieben dieser Fahrzeuge sind für den rund 20 kilometerlangen Abschnitt zwischen Emmerich und Arnheim „mehrsystemfähig“, das heißt sie können sowohl mit drei Zugsicherungssystemen als auch drei Stromsystemen arbeiten. Die Linie RB 32 von Wesel nach Bocholt wird mit Fahrzeugen vom Typ Alstom Coradia LINT gefahren. Planungen zufolge soll auch diese Strecke ab 2019 mit Elektrotriebzügen betrieben und in die Linie RE 19 per Flügelkonzept eingebunden werden.


Meldung vom 03.03.2017

PM Abellio

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