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Nürnberg: Strecke zwischen Rangier- und Hauptgüterbahnhof erhält neues Brückenbauwerk

Nürnberg: Vorgefertigtes Kreuzungsbauwerk (Brücke) in der Achse der Ansbacher Strecke. (Foto: © DB AG / Hannes Frank)

Nürnberg: Vorgefertigtes Kreuzungsbauwerk (Brücke) in der Achse der Ansbacher Strecke. (Foto: © DB AG / Hannes Frank)

Mit dem Verschub einer vorgefertigten Brücke zum Unterqueren der Ansbacher Strecke erreichte die Reaktivierung der Verbindungsstrecke zwischen Nürnberg-Rangierbahnhof und Nürnberg-Hauptgüterbahnhof kürzlich ihren baulichen Höhepunkt. Die knapp sechs Kilometer lange eingleisige Güterstrecke wird außerdem elektrifiziert. Ziel ist es, im Bereich bis zum Fürther Hauptbahnhof die Kapazitäten für den Güterverkehr im Bahn-Nadelöhr Nürnberg/Fürth zu erweitern, teilten die Verantwortlichen des Bauprojekts mit. 


Das ehemalige Kreuzungsbauwerk musste wegen zu geringer lichter Höhe – hier hätte keine Oberleitungsanlage mehr gepasst – abgebrochen werden. Das begann unmittelbar nach Beginn der Streckensperrung am 25. Februar. Ein neues Bauwerk war in den vergangenen Monaten etwa 70 Meter seitlich vorgefertigt worden und wurde am 1. März in seine neue Lage auf Gleitbahnen eingeschoben. Das neue Bauwerk ist ein so genanntes Rahmenbauwerk mit einer lichten Weite von 6,60 Metern, einer lichten Höhe von 5,70 Metern und einer Gesamtbreite von 11,57 Metern. Das beim Verschub etwa 67 Meter weit zu bewegende Gewicht betrug etwa 3.200 Tonnen. Anschließend erfolgte mit dem so genannten Abstapeln ein Absenken des Bauwerks um etwa zwei Meter. Um im Vorfeld Platz für die neue Brücke zu schaffen, musste eine Baugrube von etwa 8.500 Kubikmetern ausgehoben werden. 5.100 Kubikmeter werden wieder angefüllt.

Um diese umfangreichen Bauleistungen zu vollbringen, war eine einwöchige Sperrung des Zugverkehrs notwendig. Das Ende der Bauarbeiten sowie die Aufhebung der Streckensperrung sind für den kommenden Sonntag, 5. März, 4.30 Uhr geplant.


Meldung vom 04.03.2017

red/VDE8

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