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ABS Oldenburg–Wilhelmshaven: Arbeiten zur Streckenertüchtigung zwischen Sande und Varel haben begonnen

Die FMI-Fräse im Einsatz in der Nähe von Varel-Streek. Mit Hilfe des FMI-Verfahrens (Fräs-Misch-Injektion) wird der Boden verfestigt und damit der Untergrund stabilisiert. (Foto: © DB AG)

Die FMI-Fräse im Einsatz in der Nähe von Varel-Streek. Mit Hilfe des FMI-Verfahrens (Fräs-Misch-Injektion) wird der Boden verfestigt und damit der Untergrund stabilisiert. (Foto: © DB AG)

Die Deutsche Bahn führt seit Anfang März 2017 umfangreiche Baumaßnahmen zwischen Sande und Varel durch, die bis April 2020 andauern. Dieser Abschnitt ist Teil der Ausbaustrecke (ABS) Oldenburg–Wilhelmshaven.


Neue Gleise im Bereich der Bahnsteigbrücke in Varel. (Foto: © DB AG)

Neue Gleise im Bereich der Bahnsteigbrücke in Varel. (Foto: © DB AG)

Bereits seit Oktober 2016 waren erste Bauaktivitäten an der Bahnstrecke zwischen den Ortschaften Ellenserdammersiel und Sande zu beobachten. Dabei handelte es sich um Vorarbeiten zur Herstellung von Baustraßen und Baustelleneinrichtungsflächen. Nun haben am vergangenen Mittwoch, 1. März, die Arbeiten für die Ertüchtigung des Streckenabschnittes zwischen Varel und Sande begonnen. Voraussichtlich im April 2020 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

Die Ertüchtigung und der Ausbau der Strecke umfassen unter anderem die Anhebung der Streckengeschwindigkeit von 100 auf 120 km/h, die Erhöhung der zulässigen Radsatzlast von 22,5 auf 23,5 Tonnen, die Elektrifizierung der gesamten Ausbaustrecke sowie der Neubau eines Elektronischen Stellwerks (ESTW) im Bahnhof Sande.

Im Zeitraum von März 2017 bis Mitte 2019 liegt der Arbeitsschwerpunkt zwischen Sande und Ellenserdammersiel. Anschließend wird bis April 2020 überwiegend im südlichen Bereich bis Varel-Dangastermoor gearbeitet.

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Als erste Maßnahme wird zuerst das westliche und ab Mitte 2018 das östliche Streckengleis zwischen Sande und dem Bereich Ellenserdammersiel vollständig ausgebaut, um danach zum Teil mit Spezialverfahren den Untergrund zu ertüchtigen und den Oberbau erneuern zu können. In Streckenabschnitten mit benachbarter Wohnbebauung sind besohlte Schwellen zum Erschütterungsschutz vorgesehen. Die Brücke über das Ellenserdammer Tief wird durch ein neues Bauwerk ersetzt. Bei vier Bahnübergängen werden die Sicherungsanlagen erneuert, zwei private Bahnübergänge werden aufgehoben. Die Signaltechnik wird ebenfalls in moderne elektronische Stellwerkstechnik umgewandelt. Im Bereich der Ortschaft Ellenserdammersiel werden beidseitig der Strecke insgesamt 870 Meter Lärmschutzwände errichtet. Auch die Maste für die zu einem späteren Zeitpunkt erfolgende Elektrifizierung werden bereits aufgestellt.


red/DB

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