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Bund, Länder und DB investieren über 70 Mio. Euro in den Lärmschutz im Mittelrheintal

Installation von Lärmschutzwänden auf einer Eisenbahnstrecke. (Foto: © DB AG / Frank Kniestedt)

Symbolbild: Installation von Lärmschutzwänden auf einer Eisenbahnstrecke. (Foto: © DB AG / Frank Kniestedt)

Die Anwohner im Mittelrheintal bekommen einen besseren Lärmschutz: Nach der Unterzeichnung von separaten Finanzierungsvereinbarungen zwischen dem Bund, den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen und der Deutschen Bahn am Mittwoch, 15. März, ist nun auch formal der Weg frei gemacht worden.


„Wir haben heute einen Meilenstein für einen besseren Schutz der Anwohner vor Lärm erreicht. Gemeinsam mit Bund und Ländern können wir jetzt die Projekte vorantreiben“, erklärte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der DB am Mittwoch.

Insgesamt fließen bis 2021 und darüber hinaus auf beiden Rheinseiten knapp 73 Millionen Euro in zusätzliche lärmmindernde Projekte.

“Unser Ziel ist es, den Schienenlärm spürbar zu reduzieren. Wir investieren in effektive, zusätzliche Lärmsanierungsmaßnahmen, um die Anwohner an den besonders belasteten Strecken im Mittelrheintal besser zu schützen und die Akzeptanz für den Schienenverkehr zu erhöhen“, so Enak Ferlemann parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Zum Einsatz kommen unter anderem Schienenstegdämpfer und Lärmschutz­wände. Rund 50 Lärmschutzmaßnahmen werden den Schienenverkehrslärm im Welterbebereich des oberen Mittelrheintals zwischen Koblenz/Lahnstein und Bingen/Rüdesheim sowie in den Orten Weißenthurm, Leutesdorf, Oestrich-Winkel und Eltville weiter reduzieren. Die Planungen für die Umsetzungen der Maßnahmen laufen bereits seit mehreren Monaten, so dass in diesem Jahr erste Projekte realisiert werden können.

Von den Gesamtkosten von knapp 73 Millionen übernimmt der Bund einen Anteil von rund 53, die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz zusammen wie die DB einen Anteil von je rund 10 Millionen Euro.

 

Die Vereinbarung mit den Ländern dient auch als Modell für mehr Lärmschutz in anderen Regionen wie beispielsweise dem Inn- oder Elbtal.


red/DB

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