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Vorläufiger Untersuchungsbericht zum Zugunglück in Luxemburg

Am 14. Februar 2017 ereignete sich im Süden Luxemburgs ein schweres Zugunglück. Ein Mensch starb, mehrere Personen wurden verletzt. (Foto: © Police Luxembourg)

Einen Monat nach der Zugkollision zwischen einem Personenzug und einem Güterzug im Süden Luxemburgs liegt Medienberichten zufolge ein vorläufiger Untersuchungsbericht vor. Demnach wurde das Zugunglück vom 14. Februar 2017 durch menschliches und technisches Versagen verursacht.

Experten zufolge, die den Unfallverlauf untersucht haben, missachtete der Lokführer des Personenzuges, der in Richtung Frankreich unterwegs war, offenbar ein Halt ankündigendes Vorsignal ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren. Wie das Nachrichtenportal Volksfreund berichtet, sollte der Personenzug warten und den aus Frankreich entgegenkommenden Güterzug vorbeilassen. Laut Bericht fuhr der Personenzug jedoch mit unverminderter Geschwindigkeit weiter Richtung Süden. Warum der Lokführer auf das warnende Vorsignal nicht reagierte, ist unklar. Zudem habe ein technisches Versagen vorgelegen, denn das Einsetzen einer erforderlichen Zwangsbremsung durch das Zugsicherungssystem blieb aus.

Erst auf Höhe des Halt zeigenden Hauptsignals habe der Lokführer aus einer Geschwindigkeit von 133 km/h eine Schnellbremsung eingeleitet; der Unfall war jedoch nicht mehr zu verhindern. Mit immer noch 85 km/h prallte der Personenzug auf den entgegenkommenden Güterzug. Der Lokführer des Personenzuges wurde durch die Kollision getötet, zwei weitere Personen wurden verletzt.

red

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