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Mitfahrt auf der Mittelpufferkupplung: S-Bahn-Surfer bringt sich in höchste Lebensgefahr

Symbolbild: Die Front eines Zuges der S-Bahn Mitteldeutschland. (Foto: © Bundespolizei)

Am Mittwoch (22. März 2017) gegen 15:10 Uhr nutzte ein 26-jähriger Mann einen ungewöhnlichen und sehr gefährlichen Sitzplatz einer S-Bahn. Wie die Bundespolizei mitteilt, bestieg der Mann am Bahnhof Leipzig/Halle Flughafen die S-Bahn nach Halle nicht in einem für Reisende vorgesehenen Wagen, sondern setzte sich zwischen den zwei Zugteilen auf die Mittelpufferkupplung. Ein mitreisender Fahrgast bemerkte nach der Abfahrt des Zuges den jungen Mann und informierte Bahnmitarbeiter. Der Zug wurde sofort abgebremst. Diesen Umstand nutzte der 26-Jährige um bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h in Gröbers vom Zug abzuspringen.

Beamte des Bundespolizeireviers Halle fuhren wegen der lebensgefährlichen Situation mit Sonder- und Wegerechten die Ortschaft Gröbers an und fahndeten nach dem Mann. Tatsächlich konnten sie ihn aufgrund der guten Personenbeschreibung noch in Gröbers antreffen.

Der 26-Jährige wurde für sein lebensgefährliches Handeln durch die Beamten gerügt und belehrt. Ihn erwarten jetzt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen betriebsstörender Handlungen und gegebenenfalls zivilrechtliche Forderungen der Deutschen Bahn wegen der Verspätung des Zuges.

red/BPol

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