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Locomore verkehrt wieder an mehr Wochentagen – Zweiter Zug soll ab 2018 kommen

Der Locomore-Fernzug im Berliner Ostbahnhof. (Foto: © Bahnblogstelle)

Seit Donnerstag (6. April 2017) schickt das private Bahnunternehmen Locomore seinen Fernzug wieder regelmäßig an sechs Wochentagen auf die Strecke. In Wochen mit Feiertagen soll der Locomore zwischen Stuttgart und Berlin sogar täglich verkehren. Der Einsatz eines zweiten Zuges, der Berlin mit Köln verbinden soll, sei ab 2018 vorgesehen.


Ab sofort verkehrt der Locomore an sechs Tagen in der Woche, also von Donnerstag bis Dienstag, teilt das Bahnunternehmen mit. In Wochen mit Feiertagen werde täglich gefahren. Dies bedeute auch, dass der zwischenzeitlich angedachte durchgehend tägliche Betrieb noch nicht realisiert werden kann. Grund dafür ist, so Locomore, dass es nach der Erfahrung aus den ersten Betriebsmonaten und den bisherigen Vorausbuchungen auch mit weiteren Wagen wirtschaftlich noch nicht darstellbar sei, an allen Wochen im Jahr an täglich sieben Tagen zu fahren.

Erste Bilanz nach dreieinhalb Monaten

Nach Unternehmensangaben nutzten bislang 70.000 Fahrgäste das Fernzugangebot von Locomore. Besonders an Freitagen und Sonntagen sei das Angebot sehr gefragt. Auch das Feedback der Mitreisenden zum Produkt sei überwiegend positiv. Die verschiedenen Reisebereiche wie die Themenabteile und der großzügige Familienbereich im Basic-Tarif sowie die Businessabteile mit attraktiven Extras im Komfort und Service, aber auch das Reisen im Abteil sowie in den modernisierten und hochwertigen Großraumbereichen komme bei den Fahrgästen gut an.

Mehr Reisezugwagen im Einsatz

Um die Nachfrage nach preiswerten Fernzugreisen in den Spitzenzeiten noch besser bedienen zu können setzt Locomore ab sofort neben den acht orangenen Wagen dauerhaft zusätzliche ehemalige InterRegio-Wagen ein. Zunächst soll der Zug mit bis zu zehn Wagen gebildet werden, bis zu zwölf Wagen sind möglich. Insgesamt stehen dem Unternehmen aktuell 14 Wagen von verschiedenen Fahrzeugvermietern zur Verfügung.

Nach Unternehmensangaben wolle man nun einerseits, in Spitzenzeiten noch mehr Fahrgäste befördern, aber andererseits auch den Zug jenseits der Spitzenzeiten noch besser füllen und dadurch innerhalb der nächsten drei Monate die schwarze Null erreichen, teilt Locomore mit.

Expansion ab 2018 geplant

Eine wichtige Vorentscheidung für die weitere Zukunft ist nun auch gefallen:

„Wir beginnen jetzt mit den ersten konkreten Planungen für die weitere Expansion, ab Frühjahr 2018 wollen wir mit einem zweiten Zug Berlin, Dortmund, Düsseldorf und Köln verbinden“, so Derek Ladewig, geschäftsführender Gesellschafter von Locomore.


red/Locomore

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