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Tödlicher Arbeitsunfall zwischen Nürnberg und Fürth: Gleisarbeiter von ICE erfasst

Symbolbild: Ein ICE bei der Vorbeifahrt an einer Gleisbaustelle. (Foto: © DB AG)

Bei Arbeiten auf einer Gleisanlage im Nürnberger Westen wurde am Sonntagabend (28. Mai 2017) ein 49-jähriger Bahnmitarbeiter tödlich verletzt. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ein Arbeitstrupp der Deutschen Bahn war nach bisher vorliegenden Erkenntnissen gegen 22:30 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen Fürth und Nürnberg im Bereich der Jansenbrücke auf einem Schotterzug unterwegs. Der Zug fuhr mit Schrittgeschwindigkeit auf einem Nebengleis. Der 49-Jährige hielt sich auf einer Arbeitsplattform auf und war mit dem Verteilen von Schotter beschäftigt. Als er seinen Standort auf dem Zug wechselte, fuhr ein ICE mit hoher Geschwindigkeit vorbei. Er erfasste den Arbeiter und verletzte ihn tödlich.

Am Unfallort übernahm der Kriminaldauerdienst Mittelfranken die ersten Ermittlungen. Die abschließende Sachbearbeitung setzt das Fachkommissariat der Kripo Nürnberg im Laufe des Tages fort.

Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde verständigt und kam zur Unfallstelle. Die Bahnstrecke musste bis kurz vor 02:00 Uhr gesperrt werden. Sowohl der Schotterzug als auch der ICE, der im Nürnberger Hauptbahnhof abgestellt war, wurden erkennungsdienstlich behandelt. Die Mitarbeiter des Arbeitstrupps wurden von einem hinzugezogenen Notfallseelsorger betreut.

red/Pol

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