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Lok wegen Schwelbrand im Bahnhof Schnega gestoppt

Symbolbild: Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. (Foto: © benekamp / Fotolia)

Symbolbild: Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. (Foto: © benekamp / Fotolia)

Am Dienstagmorgen (13. Juni 2017) gegen 1 Uhr nachts, kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Schnega (Landkreis Lüchow-Dannenberg), bemerkte der Triebfahrzeugführer eines Güterzuges auf der Fahrt von Magdeburg nach Maschen Rauch im Maschinenraum seiner E-Lok. Im Falle eines offenen Brandes hätte Explosionsgefahr bestanden, denn 16 der 26 Kesselwaggons waren zwar leer, enthielten aber zuvor Propylenoxid und waren noch nicht entlüftet worden, meldet die Polizei. Zehn Kesselwaggons waren mit Ethylendichlorid befüllt.

Der Triebfahrzeugführer leitete einen Nothalt im Bahnhof Schnega ein und schaltete den Strom ab. Wegen einer Rauchvergiftung wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

Rund 100 Feuerwehrleute der Region waren im Einsatz, um im Falle der Ausbreitung die Kesselwaggons zu kühlen. Offene Flammen traten jedoch nicht auf. Nachdem der Schwelbrand innerhalb der Lokomotive von selbst verlöschte, wurde die beschädigte E-Lok mit einer Diesellokomotive zum Bahnhof Wieren abgeschleppt. Die Kesselwaggons blieben vor Ort. Die Strecke wurde um 04:25 Uhr wieder freigegeben. Es verspäteten sich zwölf Züge.

Die Brandursache ist unklar. Die Bundespolizeiinspektion Bremen geht nach ersten Ermittlungen von einem technischen Defekt aus.

red/BPol

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