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Masterplan Schienengüterverkehr: DB, EVG und Allianz pro Schiene begrüßen Strategiepapier

Symbolbild: Güterzug mit LKW-Anhänger auf Güterwagen. (Foto: © Erich Westendarp / pixelio.de)

Symbolbild: Güterzug mit LKW-Anhänger auf Güterwagen. (Foto: © Erich Westendarp / pixelio.de)

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), der Branchenverband Allianz pro Schiene und die Deutsche Bahn begrüßen den am Freitag (23. Juni 2017) vorgestellten Masterplan Schienengüterverkehr durch Bundesverkehrsminister Dobrindt.


„Mit dem Masterplan werden wir einen erheblichen Innovationsschub auf die Schiene bringen und selber unsere Hausaufgaben erfüllen. Automatisiertes Kuppeln, autonomes Rangieren, mit dem Internet verbundene, intelligente Güterwagen sowie eine bessere Ausbildungslandschaft für unser Personal werden den Schienengüterverkehr deutlich attraktiver machen“, sagte DB-Verkehrsvorstand Berthold Huber.

Für die Allianz pro Schiene und die EVG ist der veröffentlichte Masterplan ein „wichtiges Strategiepapier“, das bestehende Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Güterbahnen und dem Lkw an wesentlichen Stellen abmildert.

„Insbesondere die deutliche Senkung der Trassenpreise, die Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in seinem Masterplan verspricht, ist dringend erforderlich“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege.

EVG-Chef Kirchner zur geplanten Trassensenkung: „Dadurch werden Wettbewerbsnachteile, die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben, abgebaut und die Schiene wird für die Verlader wieder attraktiver. Das ist eine gute Entscheidung.“

Kritik kam von der Allianz pro Schiene allerdings am Zeitpunkt.

„Am Ende der Legislatur ist es buchstäblich allerletzte Eisenbahn, um den Schienengüterverkehr wieder aufs richtige Gleis zu bringen“, sagte Flege. „Im Grunde hat Dobrindt heute ein Programm für die nächste Regierung vorgelegt. Dieses Programm ist gut. Noch besser wäre es gewesen, er hätte für die Umsetzung schon vor drei Jahren die Ärmel hochgekrempelt.“

Die EVG fordert unterdessen den Vorstand von DB Cargo – aber auch den Bund – auf, seine Pläne den neuen Gegebenheiten des Masterplans anzupassen.

„Wenn ich mir die augenblickliche Situation im Unternehmen anschaue, ist die alles andere als gut. DB Cargo muss jetzt umsteuern und eine Strategie vorlegen, die auf deutlich mehr Wachstum ausgerichtet ist“, so Kirchner.


red/EVG

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