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Stade Güterbahnhof: Leckage an Kesselwagen führt zu Feuerwehr-Großeinsatz

Stade Gz Leckage Feuerwehr Polizei

© Polizei

Am Donnerstagabend (13. Juli 2017) wurden die Feuerwehr und die Polizei gegen 21.40 Uhr über eine Leckage an einem Tankkesselwagen, der mit Gefahrgut beladen war, informiert. Der Zug stand im Güterbahnhof in Stade.



Der aufmerksame Lokführer hatte bei der Kontrolle seines Güterzuges festgestellt, dass aus einem der Tankwagen eine geringe Menge Flüssigkeit auslief und sofort die erforderliche Meldekette angestoßen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei rückte zum Einsatzort an. Neben der Feuerwehr Stade, der Ortswehr Oldendorf wurden noch die Mess- und die Umweltgruppe des Umweltzuges der Kreisfeuerwehr, die Gruppe Bahnerdung der Ortswehren Horneburg und Dollern sowie als Fachberater die Werkfeuerwehr DOW-Chemical alarmiert. Ebenfalls wurde vorsorglich ein Rettungswagen der Johanniter für die ca. 100 eingesetzten Einsatzkräfte bereitgestellt. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn war an der Einsatzstelle ebenfalls anwesend.

Die Bahnstrecke zwischen Horneburg und Stade war für den Zeitraum des Einsatzes komplett gesperrt.

Der Güterzug wurde getrennt, damit der betroffene Kesselwagen genauer untersucht werden konnte. Nach der erforderlichen Stromabschaltung und Erdung der Oberleitungen stellten Feuerwehrleute unter Vollschutzanzügen dann fest, dass eine beschädigte Dichtung an einem Verschlussdeckel die Leckage hervorgerufen hatte. Sie konnten den Mangel anschließend vor Ort beheben.

Nur im direkten Bodenbereich unter dem Kesselwagen wurden geringe Mengen des ausgetretenen Gefahrgutes festgestellt. Nach Rücksprache mit den Fachleuten des Umweltzuges und der DOW-Werkfeuerwehr konnte diese durch eine Spülung mit mehreren tausend Liter Löschwasser verflüchtigt werden. Eine Messung der Fachleute des Umweltzuges ergab, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Einsatzkräfte und die umliegenden Bewohner bestanden hatte.

Anschließend wurde der betroffene Kesselwagen zurück in das Stader Industriegebiet gebracht. Die Bundespolizei ist für die weiteren Ermittlungen zuständig.


red/Pol

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