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Netzleitzentrale der DB Netz AG: Seit 20 Jahren oberste Instanz der Betriebsführung

Die Mitarbeiter der Netzleitzentrale haben den Zugverkehr immer im Blick. Auf bis zu zehn Bildschirmen verfolgen die Mitarbeiter der Netzleitzentrale den Zugverkehr auf dem Schienennetz der Deutschen Bahn. (Foto: © Deutsche Bahn AG / Thomas Herter)

Im September 1997 nahm die Netzleitzentrale (NLZ) der DB Netz AG im Frankfurter Gallusviertel ihren Betrieb auf. Seit mittlerweile 20 Jahren werden von dort aus täglich bis zu 1.500 Fernreise- sowie 1.000 überregionale und internationale Güterzüge disponiert und überwacht. Zudem entscheiden die Mitarbeiter in der NLZ rund um die Uhr über bundesweite Anschlussverbindungen und Umleitungen.



„Seit 1997 ist die Netzleitzentrale als oberste Instanz der Betriebsführung ein unverzichtbares Element in Sachen Verlässlichkeit für unsere Kunden“, so Dr. Roland Bosch, Vorstand Produktion der DB Netz AG. „Neben der klassischen Disposition sind in den vergangenen Jahren weitere Aufgaben hinzugekommen. Gerade bei den Themen Analyse und internationale Zusammenarbeit ist der Stellenwert der Netzleitzentrale heute wichtiger denn je.“

40 fachkundige Männer und Frauen ziehen von den Reisenden unbemerkt in einem Großraumbüro mit zahlreichen Bildschirmen rund um die Uhr die Fäden, damit täglich bis zu 1.500 Fernreise- und 1.000 überregionale bzw. internationale Güterzüge wie geplant ihr Ziel erreichen.

Drei Arbeitsplätze in der Netzleitzentrale – hier laufen die Fäden zusammen. Rücken an Rücken und von Monitoren umgeben koordinieren die Mitarbeiter in der Netzleitzentrale in Frankfurt am Main den Schienenverkehr. (Foto: © Deutsche Bahn AG / Thomas Herter)

Mussten die für die Betriebsführung relevanten Daten früher über komplizierte, zeitaufwändige Meldewege mit Bleistift und Lineal auf meterlange Papierpläne gezeichnet werden, lässt sich der gesamte Zug­verkehr in der Netzleitzentrale quasi live am Bildschirm verfolgen. Bei Störungen können die Disponenten mit Rechnerunterstützung netzweite Auswirkungen abschätzen – eine wichtige Hilfe für die Entscheidung, ob beispielsweise Anschlüsse noch gewährleistet werden können.

Die erforderlichen Informationen – pro Tag mehr als 150.000 Datensätze – werden automatisch über Zugnummernmeldeanlagen auf den Stellwerken bei der Durchfahrt der Züge erhoben und online über spezielle Datenverbindungen nach Frankfurt übermittelt.

Ebenfalls von der Mainmetropole aus koordiniert werden die sieben regionalen Betriebszentralen. Zudem steht die Netzleitzentrale im Kontakt und Austausch mit über 410 Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie ausländischen Bahnen.


red/DB

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