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Gefährliches Wendemanöver auf Bahnübergang: LKW-Fahrer führt beinahe Kollision mit Regionalzug herbei

Bahnübergang in Gutmadingen am 11.10.2017. (Foto: © Bundespolizei)

Am Mittwoch (11. September 2017) gegen 15.30 Uhr wollte der Fahrer einer Sattelzugmaschine mit Auflieger den Bahnübergang in Gutmadingen (Ortsteil der Stadt Geisingen im Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg) an der Bahnstrecke 4250 Donaueschingen – Singen überqueren. Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei setzte der 31-jährige LKW-Fahrer dann jedoch noch auf dem Bahnübergang wieder zurück. Währenddessen zeigte die Lichtzeichenanlage des Bahnübergangs Rotlicht und die Halbschranken schlossen sich. Eine der Halbschranken kam auf dem Auflieger des Sattelzuges zum Liegen.

Der Triebfahrzeugführer des herannahenden Regionalzuges RE 4724 (Konstanz – Karlsruhe Hbf) leitete bei Erkennen der Gefahr sofort eine Schnellbremsung ein und konnte eine Kollision noch verhindern. Verletzt wurde durch den Vorfall niemand.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass ein Bahnübergang grundsätzlich nur befahren werden darf, wenn er rasch wieder geräumt werden kann. Besonders gefährlich sind Wendemanöver oder ein Zurücksetzen auf dem Übergang.

Der LKW-Fahrer muss nach Angaben der Bundespolizei nun mit einer Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen.

red/BPol

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