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S-Bahn Hamburg feiert Richtfest für grünes Instandhaltungswerk in Hamburg-Stellingen

Grafikanimation der Werkshalle im neuen Instandhaltungswerk Hamburg-Stellingen. (Quelle: Quadra Ingenieure GmbH)

Im Hamburger Stadtteil Stellingen investiert die S-Bahn Hamburg derzeit 35 Millionen Euro in den Bau eines neuen Instandhaltungswerkes. Das besondere daran: Das neue Werk soll vollständig CO2-frei betrieben werden. 


Grafikanimation (Quelle: Quadra Ingenieure GmbH)

Nach Unternehmensangaben vergrößern sich mit dem neuen Standort die Werks-Kapazitäten der S-Bahn um rund 25 Prozent, angepasst an die künftig vergrößerte Fahrzeugflotte ab Dezember 2018.

Am Freitag (1. Dezember 2017) feierten Staatsrat Andreas Rieckhof und S-Bahn Chef Kay Uwe Arnecke gemeinsam mit Mitarbeitern der S-Bahn Richtfest auf der Baustelle.

„Die S-Bahn Hamburg baut ein modernes und umweltfreundliches Instandhaltungswerk am Standort Stellingen, das bereits jetzt die Kapazitäten für zusätzliche Züge vorhält, im Hinblick auf wachsende Fahrgastzahlen und weitere S-Bahn-Linien“, sagt Kay Uwe Arnecke, Geschäftsführer S-Bahn Hamburg.

Staatsrat Andreas Rieckhof, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Hansestadt Hamburg: „Wir setzen weiterhin auf eine gute Partnerschaft mit der S-Bahn Hamburg. Die ersten Ergebnisse des 2013 geschlossenen Verkehrsvertrags werden jetzt sichtbar. Moderne Züge kommen neu ins Netz, Infrastruktur wird erweitert und erneuert. Das künftige Werk Stellingen ist eine gute Investition für einen zuverlässigen S-Bahn-Betrieb.“

© Deutsche Bahn

Auf insgesamt 20.000 Quadratmetern Werksfläche entsteht eine 160 Meter lange und 42 Meter breite Halle. Hier können Züge auf vier Gleisen und acht Arbeitsständen gleichzeitig gewartet und repariert werden – an sieben Tage die Woche, rund um die Uhr.

Solarzellen sollen in den Sommermonaten den kompletten Strom- und Wärmebedarf des Werks decken. Darüber hinaus wird zugekaufter Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien erzeugt. Im Werk werden flächendeckend LED-Beleuchtungssysteme eingesetzt, aufgefangenes Regenwasser wird über Versickerungsanlagen dem Grundwasser zugeführt.

Nach der Inbetriebnahme des Werks Stellingen wird die Instandhaltung vom Standort Elbgaustraße zum neuen Standort verlagert. Der Standort Ohlsdorf bleibt erhalten.


red/DB

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