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S-Bahn-Netz Nürnberg: Verlängerung der Linie S4 Ansbach – Dombühl offiziell eröffnet

S-Bahn Nürnberg mit Triebwagen der Baureihe ET 442 als S 3 Nürnberg nach Neumarkt (Oberpfalz) bei Pölling. (Foto: © DB AG / Claus Weber)

© DB AG / Claus Weber (Symbolbild)

Mit einer Zugtaufe und einer anschließenden Festveranstaltung wurde am Montag (18. Dezember 2017) die Verlängerung der S-Bahn-Linie 4 von Ansbach über Leutershausen-Wiedersbach nach Dombühl feierlich eingeweiht. Der fahrplanmäßige Betrieb wurde bereits am 10. Dezember aufgenommen.


© Deutsche Bahn

Mit der Verlängerung der Strecke von Ansbach nach Dombühl erweitert sich das Nürnberger S-Bahn-Netz um weitere 23 Kilometer auf eine Gesamtlänge von rund 240 Kilometer. „Ab jetzt gibt es eine di­rekte Verbindung von Dombühl aus nach Nürnberg. Zusammen mit den Regionalexpress-Zügen von Stuttgart nach Nürnberg können Reisende zu jeder Stun­de fahren. Auch der neue Haltepunkt in Leutershausen wird im Stundentakt bedient“, sagte Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann. Der Ausbau der Strecke sei eine „gute Investition in die Region, denn wir bestellen zusätzlich rund 170.000 Zug-Kilometer jährlich, um Leutershausen und Dombühl stündlich anzubinden“, ergänzte Herrmann. „Damit setzen wir den Standard des Bahnlandes Bayern auch auf dieser Strecke um.“ Mit 150 Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern derzeit in die Erweiterung des S-Bahn-Netzes in der Metropolregion Nürnberg.

Laut Klaus-Dieter Josel, dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, wolle man die Fahrgäste auf der neuen Strecke mit klimatisierten, barrierefreien Fahrzeugen und gutem Service von den Vorzügen des Bahnfahrens überzeugen.

Die Bauarbeiten für die S-Bahn-Verlängerung hatten im März 2017 begonnen und konnten pünktlich abgeschlossen werden. Der Bahnhof Dombühl hat einen barrierefreien Bahnsteig für die S-Bahn und eine Unterführung erhalten. In Leutershausen-Wiedersbach entstand eine barrierefreie Station mit zwei Außenbahnsteigen. Die neuen Bahnsteige sind 170 Meter lang und 76 Zentimeter hoch. Dies soll einen höhengleichen Einstieg in die S-Bahnen ermöglichen.

S-Bahn-Netz Nürnberg wächst auf 79 Stationen

Nach Angaben der DB erfolgten ferner Anpassungen bei Gleisen, Oberleitungen, Weichen und Signaltechnik. Mit den beiden neuen S-Bahn-Haltepunkten wächst das S-Bahn Netz Nürnberg auf 79 Stationen. Der Bund und der Freistaat Bayern investierten allein hier rund zehn Millionen Euro aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG).

Seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 fährt die S-Bahn-Linie 4 alle zwei Stunden über Ansbach hinaus bis Dombühl. Gemeinsam mit dem Regionalexpress von Nürnberg nach Stuttgart, der jetzt auch in Leutershausen-Wiedersbach hält, besteht ein stündliches Zugangebot. Betreiber der Züge ist die DB Regio AG. In der ersten Betriebswoche sei der Verkehr gut angelaufen, teilt die DB mit.

Zeitgleich mit der S-Bahn-Inbetriebnahme wurde das Busangebot erheblich ausgeweitet. In Dombühl bestehen stündliche Anschlüsse über Feuchtwangen und Schopfloch nach Dinkelsbühl. Eine weitere stündliche Buslinie verkehrt von Dombühl über Wörnitz, Schillingsfürst, Diebach und Gebsattel nach Rothenburg ob der Tauber. Insingen wird zweistündlich angebunden.

Am Haltepunkt Leutershausen-Wiedersbach bestehen Busanschlüsse in das Zentrum von Leutershausen. Ab Dezember 2018 sollen dort noch weitere Busverknüpfungen eingerichtet werden.


red/DB/STMI Bayern

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