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Schweiz: Sicherheitsrisiko durch Fehler bei der Zugabfertigung

© Bahnblogstelle (Symbolbild)

Bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gibt es offenbar Sicherheitslücken. Einem Medienbericht zufolge mussten die SBB im Jahr 2016 rund 980 Güter- und Passagiertransporte (im Schnitt mehr als zwei Züge pro Tag) aufgrund von Sicherheitsrisiken anhalten. Grund für die Probleme seien vor allem Fehler bei der Zugabfertigung wie eine offen gelassene Tür oder ein unbemerkter Defekt an einem Wagen, berichtet die Schweizerische SonntagsZeitung.

Die Sicherheitsdefizite seien dem Bericht zufolge vor allem auf Fehler des Personals, das Zugkontrollen vornimmt sowie Angestellten von Firmen, die Güterwagen beladen, zurückzuführen. Seit 2010 führten diese Fehler zu Kollisionen von Zügen mit Gegenständen, zwei Bränden, einer Entgleisung und weiteren Vorfällen, heißt es. Auch Güterzüge mit leicht entflammbaren, explosiven oder umweltschädlichen Waren müssten immer wieder gestoppt und aus dem Verkehr gezogen werden. Das Katastrophenpotenzial sei enorm.

Die SBB arbeiten derweil an intelligenten Güterwagen mit Sensoren etwa zur Überwachung von Türsicherungen. Zudem sollen Zugkontrolleinrichtungen aufgerüstet werden.


red

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