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Ex-SBB-Chef Weibel bezeichnet Aussagen seines Nachfolgers als „Wahrnehmungsstörung“

Benedikt Weibel war von 2003 bis 2006 Vorstandsvorsitzender der SBB. (Foto: privat)

Zwischen dem heutigen SBB-Chef Andreas Meyer und seinem Vorgänger Benedikt Weibel ist offenbar ein medialer Schlagabtausch ausgebrochen. Wie die Schweizerische Boulevard-Zeitung Blick berichtet, stört Weibel, dass sich sein Nachfolger als Retter der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) aufspiele. Meyer sagte vor einer Woche im Sonntagsblick, dass er vor elf Jahren eine Bahngesellschaft übernommen habe, „die am Auseinanderbrechen“ gewesen sei. Heute sei sie die am besten funktionierende integrierte Bahn Europas.

Dies wolle der 71-jährige Vorgänger nicht auf sich sitzen lassen. Es nerve ihn, dass sich Meyer, der ihn 2006 ablöste, als Retter der SBB aufspiele. Es müsse „eine Wahrnehmungsstörung vorliegen“, sagte Weibel laut einem Bericht der Sonntagszeitung. Die Medienstelle der SBB versucht offenbar zu schlichten. Von Dort heißt es, Meyers Aussage sei „keine Kritik“ an Weibel gewesen. Allerdings wurden mehrere Defizite aufgeführt, die Meyer bei seinem Amtsantritt angetroffen habe. So heißt es, die SBB Cargo habe tief in den roten Zahlen gesteckt und der SBB-Pensionskasse hätten mehr als vier Milliarden Franken gefehlt.


red

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