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Zabergäubahn: Verein setzt sich für Reaktivierung und Erhalt der früheren Nebenbahnstrecke ein

© Zabergäu pro Stadtbahn e.V.

© Zabergäu pro Stadtbahn e.V.

Der Verein Zabergäu pro Stadtbahn e.V. setzt sich für die Reaktivierung und die Erhaltung der Zabergäubahn ein. Ziel ist es, für die Bürgerinnen und Bürger des Zabergäus einen attraktiven Schienenpersonenverkehr zu schaffen.


Die Zabergäubahn ist eine rund 20 Kilometer lange Nebenbahnstrecke zwischen Lauffen am Neckar und Leonbronn, die durch die gleichnamige Landschaft des Zabergäus führt. Die Strecke, die vor rund 121 Jahren – im August 1896 – ursprünglich als Schmalspurbahn erbaut worden war, wurde in den 1960er Jahren auf Normalspur umgerüstet. Seit vielen Jahren ist es jedoch still um die alte Nebenbahnstrecke geworden. Denn der Personenverkehr ist bereits im Juli 1986 eingestellt worden. Im September 1994 erfolgte auch die Einstellung des Güterverkehrs, der überwiegend im Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse bestand. Seitdem ist das Gleis im Bereich des Lauffener Bahnhofs unterbrochen und die Strecke offiziell stillgelegt.

Quelle: Zabergäu

Neben der Reaktivierung verfolgt der Verein weitere Ziele, wie den Anschluss an das Stadtbahnsystem Heilbronn und den Einsatz attraktiver Fahrzeuge nach der Reaktivierung. Mit der Wiederaufnahme des Bahnverkehrs wolle der Verein eine umweltfreundliche und nachhaltige Mobilitätslösung für Pendler von und nach Heilbronn sowie in Richtung Stuttgart schaffen. Dies würde auch zu mehr Lebensqualität führen. Eine spürbare Entlastung des Straßenverkehrs wäre die Folge, weil Zubringer- und Abholfahrten entfallen und sich die heutigen Pendlerströme verlagern, ist sich der Verein sicher.

Im März 2017 wurde von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) im Verwaltungsausschuss des Kreistags eine Machbarkeitsstudie zur Zabergäubahn präsentiert. Demnach könne die Zabergäubahn auf der alten Trasse reaktiviert werden. Geplante weitere Haltepunkte könnten Heilbronn-Böckingen, Heilbronn-Klingenberg, Lauffen Süd und Güglingen Sophienstraße sein. Im August 2017 bezeichnete auch der baden-württembergische Verkehrsminister, Winfried Hermann, die Pläne zur Reaktivierung der Zabergäubahn als eines der „zwei großen Zukunftsprojekte“. Lokale Politiker hoffen nun auf Regionalisierungsmittel des Bundes vom Land für regionale Schienenprojekte und für die (Re-)Aktivierung der Zabergäubahn.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite zabergaeubahn.de oder auf der neuen Facebook-Seite des Vereins.


red/Zabergäu pro Stadtbahn e.V.

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