Bahnbetriebsunfälle und andere gefährliche Ereignisse

Zugfahrt endet an gerissener Oberleitung – ICE mit 60 Fahrgästen muss evakuiert werden

Quelle: Facebook / Matthias Reinbold

Ein Oberleitungsschaden legte am späten Mittwochabend (10. Januar 2018) gegen 22:20 Uhr den Bahnverkehr auf der Rheintalstrecke lahm. Lokalen Medienberichten zufolge wurde die Zugfahrt eines ICE im Bahnhof Schallstadt (südlich von Freiburg) abrupt gestoppt. Der Zug, der mit rund 60 Fahrgästen besetzt war und auf dem Weg von Köln in Richtung Basel war, musste anschließend evakuiert werden. Nach einem Bericht der Bundespolizei waren die Einsatzkräfte mit mehreren Streifenwagen sowie die Feuerwehr und der Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort im Einsatz. Die Reisenden wurden durch die eingesetzten Kräfte aus dem Zug geleitet und mit einem Bus zum Bahnhof Freiburg transportiert.

Nach Angaben des Radiosenders baden.fm blieb die Strecke auch noch zum Berufsverkehr am Donnerstagmorgen gesperrt und später nur eingleisig befahrbar. Techniker der Deutschen Bahn waren damit beschäftigt, die Oberleitung wieder instand zu setzen. Ab etwa 10 Uhr war die Streckensperrung wieder vollständig aufgehoben.

Grund für die beschädigte Oberleitung war offenbar ein vorausgefahrener Güterzug, der mit Lastwagen beladen war. Nach ersten Ermittlungen habe sich von einem der Fahrzeuge durch den Fahrtwind ein Abdeckungsteil gelöst und hatte so die Oberleitung beschädigt.


red

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