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Keolis bedauert Zugausfälle im Teutoburger-Wald-Netz

© Keolis / C. Köster

Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 hat das private Bahnunternehmen Keolis Deutschland unter dem Markennamen Eurobahn die Verkehrsleistung im Teutoburger-Wald-Netz (TWN) mit den Linien RB 61 (Hengelo – Bielefeld), RB 65 (Münster – Rheine), RB 66 (Münster – Osnabrück), RB 72 (Herford – Paderborn) und RE 78 (Nienburg – Bielefeld) übernommen. Im ersten Monat kam es hier zu Unannehmlichkeiten, für die sich das Unternehmen nun bei seinen Fahrgästen entschuldigt.

Trotz aller Vorkehrungen gab es nach Unternehmensangaben über den Jahreswechsel bis heute Zugausfälle und geringere Sitzplatzkapazitäten im Teutoburger Wald-Netz. Keolis-Geschäftsführer Thomas Görtzen bedauert dies und entschuldigt sich bei den Fahrgästen für diese Unannehmlichkeiten. „Aufgrund von unvorhergesehenen Verzögerungen beim Abschluss zweier Ausbildungskurse waren wir kurzfristig gezwungen, mit einer dünneren Personaldecke als geplant zu starten. Trotz der Übernahme nahezu aller Triebfahrzeugführer des früheren Betreibers und des Einsatzes von Mitarbeitern aus der Verwaltung, ließen sich dadurch Zugausfälle sowie ein reduziertes Sitzplatzangebot in zu vielen Fällen nicht vermeiden“, so Görtzen. Die Qualifikation der noch fehlenden Triebfahrzeugführer solle in den nächsten Tagen abgeschlossen werden.

Für Kundenanfragen stehe das Kundencenter unter der Hotline 00800 387 622 46 rund um die Uhr zur Verfügung. Auf der eigenen Webseite sowie über den Twitteraccount (twitter.com/eurobahn_info) informiert das Unternehmen durchgängig zur aktuellen Betriebslage in Echtzeit.

RB 61: Keolis nimmt grenzüberschreitenden Verkehr nach Hengelo auf

Wie das Unternehmen zudem mitteilt, hat Keolis nach amtlicher Zulassung der acht neuen Mehrsystem-Elektrotriebzüge in Deutschland und den Niederlanden am 14. Januar 2018 den Betrieb über Bad Bentheim hinaus ins niederländische Hengelo aufgenommen. Die RB 61 verkehrt damit ab sofort stündlich von Bielefeld über Osnabrück, Rheine, Bad Bentheim und Oldenzaal (NL) nach Hengelo (NL). Im jüngsten Testbetrieb zeigten sich nach Unternehmensangaben vereinzelte Fahrzeugstörungen bei der Umschaltung auf das niederländische Stromsystem. Diese verhindern Fahrten in die Niederlande. Keolis arbeitet daher in enger Kooperation mit dem Zughersteller Stadler an einer zeitnahen Beseitigung der technischen Störung an den neuen Fahrzeugen. Um die Reisekette in die Niederlande zu gewährleisten, stellt Keolis entlang der Strecke Bad Bentheim – Hengelo vorsorglich Busse für mögliche Ersatzverkehre bereit.


red/Keolis

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