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Nach Problemen am Bremssystem: Regionalzug rollt ohne Lokführer los

Symbolbild: Ein schnelle Zugdurchfahrt. (Foto: © TTstudio / Fotolia) © TTstudio / Fotolia (Symbolbild)
Symbolbild: Ein schnelle Zugdurchfahrt. (Foto: © TTstudio / Fotolia)

© TTstudio / Fotolia (Symbolbild)

Ein Regionalzug der Linie RB 43 in Richtung Gelsenkirchen ist am gestrigen Freitag (26. Januar 2018) zwischen Gladbeck-Ost und Gelsenkirchen-Buer Süd mit einem technischen Problem liegen geblieben. Lokalen Medien zufolge informierte der Lokführer daraufhin die Reisenden, „dass es Probleme mit dem Bremssystem und der Druckluft gebe“ und stieg aus. Der Lokführer habe dann den Zug rund eine Stunde lang kontrolliert, als es plötzlich weiter ging. Allerdings fuhr der Zug dann rückwärts und wurde immer schneller, sagte ein Zeuge gegenüber der Dorstener Zeitung. Als die Regionalbahn den Bahnübergang Wielandstraße in Gladbeck bei offenen Schranken passierte, rammte der Zug einen Transporter, rollte aber weiter. Als Fahrgäste auf die gefährliche Situation aufmerksam wurden und bemerkten, dass auch der Führerraum unbesetzt war, zog einer der Reisenden daraufhin die Notbremse und verständigte die Polizei.

Glücklicherweise wurde offenbar niemand verletzt. Die Bundespolizei bestätigte den Vorfall gegenüber der Lokalzeitung und hat Ermittlungen gegen den Lokführer aufgenommen. Nach Angaben von Jörg Bittner, Sprecher der Bundespolizei, sei es ein Wunder, dass da nicht mehr passiert ist.


red

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