54-jähriger Mann überquert Gleise und verursacht Verspätungen – Mehrere Züge erhalten Nothaltauftrag

© Bundespolizei (Symbolbild)

Am Dienstagmittag (20. Februar 2018) wurde die Bundespolizei in Kiel telefonisch darüber informiert, dass ein Mann kurz vor dem Hauptbahnhof mehrere Gleise zu Fuß überqueren würde. Sämtliche Züge erhielten sofort in Rücksprache mit der Notfallleitstelle der Bahn einen Nothaltauftrag, insgesamt entstand eine Verspätung von 27 Minuten. Eine Streife der Bundespolizei nahm den Mann, der sich gerade auf Höhe Provinzial Parkplatz mit einem Fahrrad entfernen wollte, in Empfang. In den Diensträumen wurde der 54-jährige mit dem Sachverhalt konfrontiert und beanzeigt. Der Mann konnte „die Umstände“ überhaupt nicht verstehen, gab an, sich auszukennen und in den Gleisen Flaschen gesammelt zu haben. Er wurde durch die Bundespolizisten eingehend belehrt und konnte die Diensträume nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen.

„Wir warnen ausdrücklich vor derart unvernünftigem und gefährlichem Verhalten. Ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr kann mit Geldstrafe oder, je nach verursachtem Schaden, mit Haftstrafe bestraft werden“, heißt es von Seiten der Bundespolizei.


red/BPol