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43 eurobahn-Züge haben Revision durchlaufen – Fahrzeuge für weitere sechs Jahre im Einsatz

© Keolis Deutschland

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Am vergangenen Montag (26. Februar 2018) eröffnete Raphael Bayer, Leiter DB Fahrzeuginstandhaltung des Werks Krefeld-Oppum, die feierliche Übergabe des 43. gewarteten eurobahn-Triebzuges des Eisenbahnbetreibers Keolis Deutschland. Nach einer dreijährigen Projektzeit wurde die Revision der Schienenfahrzeuge planmäßig Ende Februar beendet. Und so verlässt auch das letzte Fahrzeug das Krefelder Werk und erhält die Freigabe für den weiteren Betrieb für die nächsten sechs Jahre. Damit können die eurobahn-Züge auch künftig weiter im Hellweg- und Maas-Rhein-Lippe-Netz in Nordrhein-Westfalen verkehren.


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„Unser Auftrag ist es, unsere Fahrgäste sicher und komfortabel an ihr Ziel zu bringen. Wir freuen uns, dass unsere gewarteten Fahrzeuge auch künftig unsere Streckennetze bedienen“, sagt Magali Euverte, Vorsitzende der Geschäftsführung, die zudem die hervorragende Zusammenarbeit mit der DB Fahrzeuginstandhaltung lobte. Unternehmensangaben zufolge investierte Keolis Deutschland insgesamt über 10 Millionen Euro in die Instandhaltung der Fahrzeuge.

Innerhalb der dreijährigen Projektzeit wurden 43 Triebzüge gewartet, 186 Wagenkästen untersucht, 229 Drehgestelle aufgearbeitet sowie 57 Stromabnehmer und Kompressoren getauscht. Das rund 25-köpfige Stamm-Team sowie die gut 300 Beteiligten in den Werkstätten der DB Fahrzeuginstandhaltung in Krefeld arbeiteten hier eng mit den Werken Dessau, Fulda und Kassel zusammen. Das Werk Krefeld hat federführend für den Werkeverbund der DB Fahrzeuginstandhaltung die Bearbeitung der Fahrzeuge übernommen. Neben der Revision wurden auch Arbeiten an den Fahrzeugen durchgeführt, die zur Erhöhung der Verfügbarkeit beisteuern sollen. „In enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit unserem Kunden sind wir auf  besondere Wünsche und Anforderungen eingegangen, und konnten das Projekt sogar zwei Monate früher als ursprünglich geplant beenden“, so Stefan Geisperger, Leiter Vertrieb der DB Fahrzeuginstandhaltung.

Fahrzeuginstandhaltungsstufen

Pro Tag legen die Fahrzeuge der eurobahn rund 800 Kilometer zurück. Diese hohe Produktivität und Verfügbarkeit der Fahrzeuge setzen einen detaillierten Instandhaltungsplan voraus. Während Keolis die sogenannte „betriebsnahe Instandhaltung“, also die regelmäßige Wartung für die 43 gewarteten Flirt-Fahrzeuge des Herstellers Stadler in der eigenen Werkstatt in Hamm-Heessen durchführt, erfolgt die große Prüfung und Wartung (die sogenannte „schwere Instandhaltung“) im Werk der DB Fahrzeuginstandhaltung in Krefeld-Oppum. In diesem Zusammenhang wurde auch die vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) verpflichtend vorgeschriebene Hauptuntersuchung durchgeführt. Keolis Deutschland verfügt in Hamm-Heessen und Bielefeld über zwei eigene Werkstätten. Hier werden die insgesamt 92 Fahrzeuge regelmäßig von den ausgebildeten Keolis-Mitarbeitern gecheckt und gewartet.


red/Keolis

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