Zug überfährt Metallteile auf Rendsburger Eisenbahnbrücke – Bundespolizei ermittelt

Bundespolizei ermittelt wegen Eingriffen in den Bahnverkehr. (Foto: © Bundespolizei)
Bundespolizei ermittelt wegen Eingriffen in den Bahnverkehr. (Foto: © Bundespolizei)
Bundespolizei ermittelt wegen Eingriffen in den Bahnverkehr. (Foto: © Bundespolizei)

Am Freitag (16. März 2018) gegen 14 Uhr wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz auf der Rendsburger Eisenbahnbrücke gerufen. Ein Regionalzug von Kiel nach Husum hatte auf der Hochbrücke Gegenstände überfahren. Die eingesetzte Streife der Bundespolizei konnte vor Ort ermitteln, dass eine Metallkabeltrommel und eine Metallleiter auf den Gleisen lag und der Triebfahrzeugführer trotz eingeleiteter Schnellbremsung gegen diese Gegenstände gefahren war. Die 100 Reisenden im Zug blieben glücklicherweise unverletzt.

Der Zug konnte seine Fahrt bis zum Rendsburger Bahnhof fortsetzen und die Reisenden konnten den Zug verlassen. Es entstand geringer Sachschaden am Zug.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Möglicherweise waren die Metallteile nicht ausreichend gesichert worden und waren aufgrund des Sturmes auf die Gleise geweht. Der Bahnverkehr wurde über das Gegengleis geleitet.


red/BPol