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Ilztalbahn stellt Strategiefahrplan vor – 2022 mit dem Zug zur Gartenschau

© Ilztalbahn

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Vernetzter Freizeitverkehr, Nationalparkjubiläum 2020, Landesgartenschau Freyung 2022, Verkehrsverbund Donau-Wald, Regelverkehr – so sieht der Strategiefahrplan der Ilztalbahn GmbH aus. Zug um Zug, Bus um Bus sollte der Stellenwert des öffentlichen Verkehrs im Bewusstsein der Region wachsen.


Quelle: Ilztalbahn

2018 verkehrt die Ilztalbahn wieder jedes Wochenende und an allen Feiertagen vom 10. Mai bis 14. Oktober. Auch in den folgenden Jahren fahren die Züge der Ilztalbahn im Sommerhalbjahr. Zudem will die Ilztalbahn die Vernetzung des Zugverkehrs mit regionalen Partnern, Regionalbussen und der Politik immer weiter verbessern.

Das Nationalparkjubiläum 2020 sollte Anlass sein, die Ilztalbahn und ihre Anschlussbusse vollständig in das Igelbus-System zu integrieren und so durch eine bessere Verknüpfung mehr Fahrgäste und eine höhere Auslastung der Busse zu erzielen, teilt das Unternehmen mit.

Täglicher Schienenverkehr zwischen Bahnhof Passau und Freyung

Eine „win-win“-Situation sieht die Ilztalbahn GmbH in der Anbindung der Landesgartenschau „Natur in der Stadt“ 2022 in Freyung. Die Bestellung eines täglichen Freizeitverkehrs im Zeitraum der Gartenschau durch den Freistaat Bayern würde hier eine bequeme, kostengünstige und umweltfreundliche Anreise ermöglichen, bei der das Naturerlebnis bereits im Zug beginnt. Die Anbindung des Gartenschaugeländes an den Bahnhof Freyung könnte mit elektrischen Pendelbussen erfolgen.

Prof. Thomas Schempf, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Ilztalbahn GmbH: „Eine Gartenschau mit hunderttausenden Besuchern ist ohne attraktive, leistungsfähige und barrierefreie Nahverkehrsanbindung kaum denkbar. Wir stellen unsere Infrastruktur daher gerne dem Freistaat und der Stadt Freyung zur Verwirklichung eines nachhaltigen Verkehrskonzeptes zur Verfügung.“

Moderner Verkehrsverbund ist Basis für Mobilität im Donau-Waldbereich

Das langfristige Ziel eines täglichen Regelverkehrs auf der Ilztalbahn soll insbesondere durch Forderung nach einem Verkehrsverbund „Donau-Wald“ vorangebracht werden. Ein solcher Tarif- und Verkehrsverbund könnte die Organisation und die Finanzierung des gesamten Nahverkehrs auf Schiene und Straße landkreisübergreifend übernehmen. „Deutschlandweit gibt es nur wenige Regionen, die nicht in einen Verkehrsverbund eingebunden sind. Eine der letzten weißen Flächen auf der Verbundlandkarte ist der Landkreis Freyung-Grafenau. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein Verkehrsverbund die beste Lösung für die zukünftig erforderliche Verkehrswende darstellt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Ilztalbahn.


red/Ilztalbahn

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